Klöckner kritisiert Debatte über Gewalt gegen Frauen als unehrlich

28. März 2026
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Klöckner kritisiert Debatte über Gewalt gegen Frauen als unehrlich

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftlicher Diskurs über Gewalt gegen Frauen

() – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat die Debatte über Gewalt an Frauen begrüßt und zugleich fehlende Aspekte kritisiert.

„Gewalt gegen Frauen hat so viele Gesichter und nicht nur prominente Fälle“, sagte Klöckner der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Diese Alltagsgewalt in treibt mich um, die will ich adressieren. Es ist gut, dass darüber nun breit debattiert wird und der Schutz vor Gewalt ausgebaut werden soll. Aber wirklich ehrlich ist die Debatte nicht“, so Klöckner.

„Es muss in Ordnung sein, alle Facetten von Gewalt gegen Frauen anzusprechen“, sagte Klöckner. „Zwangsehen zum Beispiel sind Gewalt. Oder jährlich hunderte von Gruppenvergewaltigungen oder die mutmaßliche Vergewaltigung einer 16-jährigen durch einen arabischstämmigen Verdächtigen in einem Jugendzentrum jüngst in Neukölln. Wo bleiben da die Demonstrationen?“, so die Bundestagspräsidentin.

„Kritik an solchen Missständen muss möglich sein, ohne dass man als rassistisch abgestempelt wird. Gewalt gegen Frauen über alle kulturellen und religiösen Gruppen hinweg ist in jeder Form zu verurteilen und anzuprangern“, sagte die CDU-Politikerin. „Die gesetzlichen Nachbesserungen für einen besseren Schutz von Frauen auch bei digitaler Gewalt sind überfällig“, sagte Klöckner.

Sie rief in der Debatte auch zum Engagement von Männern auf. „Gewalt an Frauen ist ja nicht nur ein Frauenthema, sondern ein gesamtgesellschaftliches. Männer haben vor allem als Väter Einfluss auf ihre Söhne und Töchter“, sagte Klöckner. „Sie müssen einen gleichberechtigten Umgang mit Frauen vorleben, zu Gewaltfreiheit und Respekt gegenüber dem anderen Geschlecht erziehen. Da liegt der Schlüssel für Fortschritt in der Gesellschaft“, erklärte die Bundestagspräsidentin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Demo gegen sexualisierte digitale Gewalt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Klöckner begrüßt die Debatte über Gewalt an Frauen und kritisiert fehlende Aspekte.
  • Sie fordert, alle Facetten von Gewalt, einschließlich Zwangsehen und Gruppenvergewaltigungen, anzusprechen.
  • Klöckner ruft Männer zu mehr Engagement im Kampf gegen Gewalt an Frauen auf.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtige Debatte über Gewalt gegen Frauen und deren Facetten anstoßen
  • Notwendigkeit gesetzlicher Verbesserungen für besseren Schutz von Frauen
  • Männer sollen Verantwortung übernehmen und Vorbilder in der Erziehung sein

Wer ist betroffen?

  • Frauen
  • Männer
  • Jugendliche

Zahlen/Fakten?

  • Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter und betrifft nicht nur prominente Fälle.
  • Jährlich hunderte von Gruppenvergewaltigungen in Deutschland.
  • Gesetzliche Nachbesserungen für besseren Schutz von Frauen bei digitaler Gewalt sind überfällig.

Wie geht’s weiter?

  • Ausbau des Schutzes vor Gewalt gegen Frauen
  • Thematisierung aller Facetten von Gewalt, inklusive Zwangsehen und Gruppenvergewaltigungen
  • Aufruf an Männer zur Mitverantwortung und Erziehung zu Gewaltfreiheit und Respekt
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