Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Baden-Württemberg im Fokus
Stuttgart () – Die FDP-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg drängt auf einen flächendeckenden Ausbau von Frauenmilchbanken für Frühgeborene. Das teilte der gesundheitspolitische Sprecher Jochen Haußmann mit.
Er hatte sich zuvor bei Gesundheitsminister Manfred Lucha nach der Versorgungssituation erkundigt.
Laut dem Jahresbericht des Netzwerks Frauenmilchbanken Baden-Württemberg sind derzeit zehn Kliniken im Land organisiert. Hub-Kliniken, die auch Milch aus anderen Häusern annehmen und verteilen, sind das Universitätsklinikum Freiburg und die Rems-Murr-Kliniken in Winnenden.
Die Universitätskinderklinik Tübingen bereitet eine solche Funktion vor. Als Depot-Kliniken fungieren sieben weitere Einrichtungen, darunter das Ortenau-Klinikum, das Klinikum Esslingen und das Klinikum Ludwigsburg.
Haußmann zeigte sich überrascht, dass dem Sozialministerium als oberster Krankenhausplanungsbehörde kein Überblick über Anzahl und Arbeit der Frauenmilchbanken vorliege.
Er forderte, das Land müsse die Versorgungssituation im Rahmen der Krankenhausplanung berücksichtigen und eine Förderung vorantreiben, da es sich nicht um eine Kassenleistung handle. Bisher erhalte das Netzwerk keine finanzielle Unterstützung vom Land.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frauen mit Kleinkindern (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- FDP drängt auf flächendeckenden Ausbau von Frauenmilchbanken für Frühgeborene in Baden-Württemberg
- Aktuell zehn Kliniken im Netzwerk Frauenmilchbanken organisiert
- Gesundheitsminister wird um Überblick über Versorgungssituation gebeten, kein finanzieller Support vom Land vorhanden
Warum ist das wichtig?
- Bedarf an flächendeckendem Angebot für Frühgeborene sichern
- Unzureichende finanzielle Unterstützung für Frauenmilchbanken
- Mangelnde Übersicht über Versorgungssituation durch Sozialministerium
Wer ist betroffen?
- Frühgeborene
- Kliniken in Baden-Württemberg
- Frauenmilchbanken
Zahlen/Fakten?
- Zehn Kliniken im Land organisiert
- Zwei Hub-Kliniken: Universitätsklinikum Freiburg, Rems-Murr-Kliniken
- Kein Überblick über Anzahl und Arbeit der Frauenmilchbanken im Sozialministerium
Wie geht’s weiter?
- Ausbau von Frauenmilchbanken flächendeckend vorantreiben
- Berücksichtigung der Versorgungssituation in der Krankenhausplanung
- Finanzielle Unterstützung für das Netzwerk anstreben
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