NRW will Bauverfahren für Verteidigungsprojekte beschleunigen

23. Januar 2026
1 min Lesezeit

NRW will Bauverfahren für Verteidigungsprojekte beschleunigen

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Baupolitik in Nordrhein-Westfalen: Sicherheitsprojekte beschleunigen

Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Landesregierung will Bauvorhaben für Sicherheit und Verteidigung deutlich schneller umsetzen. Das Kabinett hat dazu einen Entwurf zur Änderung der Landesbauordnung beschlossen und an den Landtag überwiesen, wie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung und das Finanzministerium mitteilten.

Ziel sei es, zentrale Infrastrukturvorhaben durch vereinfachte und neu geordnete Verfahren zu beschleunigen.

Konkret sollen Anlagen, die der Landes- oder Bündnisverteidigung dienen, künftig ganz von bauordnungsrechtlichen Genehmigungsverfahren befreit werden. Für militärische Bauten der Bundeswehr soll demnach kein Baugenehmigungsverfahren mehr nötig sein.

Auch im Denkmalschutzrecht sind Vereinfachungen geplant: Widerspricht die Obere Denkmalbehörde nicht innerhalb eines Monats, kann eine Maßnahme an denkmalgeschützten Kasernen starten.

Für Bauvorhaben der Bundespolizei, des Zivil- und Katastrophenschutzes ist ein beschleunigtes bauaufsichtliches Zustimmungsverfahren vorgesehen. Die Landesregierung begründet die Pläne mit der veränderten sicherheitspolitischen Lage und der Notwendigkeit, die staatliche Handlungsfähigkeit zu stärken.

Das Bauvolumen für militärische Projekte des Bundes in NRW soll von 180 Millionen Euro 2023 auf rund 560 Millionen Euro 2029 steigen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Kaserne (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Nordrhein-westfälische Landesregierung plant schnellere Umsetzung von Bauvorhaben für Sicherheit und Verteidigung.
  • Anlagen der Landes- oder Bündnisverteidigung werden von Genehmigungsverfahren befreit.
  • Bauvolumen für militärische Projekte in NRW soll von 180 Millionen Euro 2023 auf 560 Millionen Euro 2029 steigen.

Warum ist das wichtig?

  • Beschleunigung von Bauvorhaben für Sicherheit und Verteidigung erhöht staatliche Handlungsfähigkeit.
  • Wegfall von Genehmigungsverfahren für militärische Bauten ermöglicht schnellere Umsetzung wichtiger Projekte.
  • Anpassungen im Denkmalschutzrecht fördern den Erhalt und die Nutzung denkmalgeschützter Infrastruktur.

Wer ist betroffen?

  • nordrhein-westfälische Landesregierung
  • Bundeswehr
  • Bundespolizei

Zahlen/Fakten?

  • Bauvolumen für militärische Projekte des Bundes in NRW steigt von 180 Millionen Euro (2023) auf rund 560 Millionen Euro (2029)
  • Bauvorhaben für Sicherheit und Verteidigung sollen durch neue Verfahren beschleunigt werden
  • Militärische Bauten der Bundeswehr benötigen künftig keine Baugenehmigung mehr

Wie geht’s weiter?

  • Bauvorhaben für Sicherheit und Verteidigung schneller umsetzen
  • Genehmigungsverfahren für militärische Bauten der Bundeswehr entfallen
  • Beschleunigtes Verfahren für Bundespolizei und Katastrophenschutz vorgesehen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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