Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheit und Notfallmanagement in Suthfeld
Suthfeld () – In der Gemarkung Suthfeld bei Nienburg ist am Mittwoch eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und gesprengt worden. Das teilte die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg mit.
Ein Landwirt hatte den verdächtigen Gegenstand bei Feldarbeiten in der Verlängerung der Straße „Seewiese“ entdeckt und gegen 10:58 Uhr die Polizei alarmiert.
Spezialisten des Landeskriminalamtes identifizierten das Fundstück als eine 10,5-Zentimeter-Panzergranate mit einem Gewicht von etwa 15 Kilogramm. Da der Zünder als nicht transportfähig eingestuft wurde, ordneten die Experten eine kontrollierte Sprengung direkt am Fundort auf der Ackerfläche an.
Für die Maßnahme mussten der nahegelegene Modellflugplatz Wunstorf und die Deponie Kolenfeld geräumt werden.
Um 16:02 Uhr wurde die Granate schließlich gesprengt. Es entstanden keine Personen- oder Sachschäden.
Bereits um 16:17 Uhr konnten alle Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden. Im Einsatz waren neben der Polizei und den Kampfmittelbeseitigern auch Freiwillige Feuerwehren aus Riehe, Waltringhausen und Nenndorf sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Granate aus dem Zweiten Weltkrieg in Suthfeld gefunden und gesprengt
- Landwirt entdeckte den verdächtigen Gegenstand und alarmierte die Polizei
- Keine Personen- oder Sachschäden entstanden, Sperrmaßnahmen um 16:17 Uhr aufgehoben
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten
- Gefahrenquellen aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen
- Schnelle Reaktion der Behörden und Einsatzkräfte zeigen Effizienz
Wer ist betroffen?
- Landwirt
- Bewohner in der Nähe
- Einsatzkräfte (Polizei, Kampfmittelbeseitiger, Feuerwehr, Rettungsdienst)
Zahlen/Fakten?
- Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden (10,5 cm, ca. 15 kg)
- Sprengung um 16:02 Uhr
- Keine Personen- oder Sachschäden
Wie geht’s weiter?
- Untersuchung weiterer möglicher Kriegsreste in der Region
- Information der Öffentlichkeit über Sicherheitsvorkehrungen
- Zusammenarbeit mit weiteren Einsatzkräften für zukünftige Einsätze
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