Umfrage: Drei Viertel für soziale Pflichtzeit

18. November 2025
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Umfrage: Drei Viertel für soziale Pflichtzeit

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Diskussion um Pflichtdienst in Deutschland

() – Drei Viertel der Deutschen würden die Einführung eines sechsmonatigen Pflichtdienstes für alle Bürger begrüßen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“. 23 Prozent lehnen die Idee ab. Zwei Prozent äußern sich nicht.

Vor allem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt sich für das Konzept einer sozialen Pflichtzeit ein. Danach würden sich alle Bürger im Laufe ihres Lebens einmal sechs Monate in den Dienst der Gesellschaft stellen – ob in der Bundeswehr, im Katastrophenschutz oder einer sozialen Einrichtung. Die Debatte war im Zusammenhang mit der Reform des Wehrdienstes und der Wahrung der Wehrgerechtigkeit wieder aufgelebt.

Die Zustimmung geht quer durch alle Bevölkerungsgruppen. Bei Männern ist mit 78 Prozent die Unterstützung für die Idee etwas größer als bei Frauen (72 Prozent), für die dann erstmals ein Pflichtdienst gelten würde. Bei der Betrachtung nach Parteipräferenz fällt auf, dass die Zustimmung bei Anhängern der Grünen mit 90 Prozent und der Union mit 86 Prozent am höchsten ist. SPD-Wähler liegen mit 77 Prozent in der Mitte. Am geringsten ist die Begeisterung an den politischen Rändern: AfD-Anhänger begrüßen zu 62 Prozent das Konzept der Pflichtzeit und lehnen es zu 37 Prozent ab. Wähler der Linken sind nur zu 62 Prozent dafür und zu 39 Prozent dagegen.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa für den „Stern“ und RTL am 13. und 14. November erhoben. Datenbasis: 1.009 Befragte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katastrophenschutz (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Drei Viertel der Deutschen befürworten einen sechsmonatigen Pflichtdienst für alle Bürger.
  • Bundespräsident Steinmeier unterstützt das Konzept einer sozialen Pflichtzeit.
  • Zustimmung variiert nach Geschlecht und Parteipräferenz, am höchsten bei Grünen und Union.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Zustimmung der Bevölkerung für einen Pflichtdienst stärkt gesellschaftliches Engagement.
  • Förderung der Wehrgerechtigkeit und Reform des Wehrdienstes durch soziale Pflichtzeit.
  • Breite Unterstützung über verschiedene Alters- und Parteigruppen hinweg zeigt gesellschaftlichen Konsens.

Wer ist betroffen?

  • Alle Bürger in Deutschland
  • Männer und Frauen
  • Anhänger verschiedener Parteien

Zahlen/Fakten?

  • 75 Prozent der Deutschen unterstützen einen sechmonatigen Pflichtdienst
  • 23 Prozent lehnen die Idee ab
  • Datenbasis: 1.009 Befragte

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über die Einführung eines Pflichtdienstes wird fortgesetzt
  • Unterstützung durch politische Entscheidungsträger wird erwartet
  • Weitere Umfragen zur Meinungsbildung könnten folgen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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