Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Grönland und die US-Annexion
Berlin () – Unionsfraktionschef Jens Spahn sieht sich wegen seiner verständnisvollen Äußerungen zu den Annexionsplänen des US-Präsidenten Donald Trump für Grönland scharfer Kritik ausgesetzt. Der Koalitionspartner SPD wirft dem CDU-Politiker nun sogar Wohlwollen für den Weg des US-Präsidenten vor.
„Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt bei Spahn durchaus Sympathien für den Kurs von Donald Trump“, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, dem „Stern“. „Dieses Verhältnis muss die Union für sich intern klären.“
Ahmetovic sieht die SPD hingegen an der Seite von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): „Wir unterstützen den außenpolitischen Kurs der Bundesregierung, die klare Kante gegen Trumps Erpressungsversuche, und stehen weiter solidarisch an der Seite von Dänemark und Grönland.“
Spahn hatte zuvor gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ Verständnis für Trumps Griff nach Grönland geäußert. „Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaut, sind die von den USA gestellten Fragen übrigens nachvollziehbar“, sagte Spahn. Es gehe darum, Grönland gegen andere Mächte wie Russland zu schützen. „Und ja, da hat Donald Trump einen Punkt.“ Spahn warnte Europa vor ernsthaften Reaktionen auf Trumps Annexionspläne.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nuuk auf Grönland am 19.01.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Jens Spahn äußert Verständnis für Trumps Annexionspläne für Grönland.
- SPD-Kritik an Spahn wegen möglicher Sympathien für Trumps Kurs.
- SPD unterstützt den außenpolitischen Kurs der Bundesregierung gegen Trumps Erpressungsversuche.
Warum ist das wichtig?
- Spahn's Äußerungen zeigen potenzielle politische Differenzen innerhalb der Union.
- Die Unterstützung der SPD für die Regierungspolitik stärkt die Einheit gegen externe Druckversuche.
- Die Diskussion berührt wichtige geopolitische Strategien in Bezug auf Grönland und internationale Beziehungen.
Wer ist betroffen?
- Jens Spahn
- SPD
- Bundeskanzler Friedrich Merz
- Dänemark
- Grönland
Zahlen/Fakten?
- Unionsfraktionschef Jens Spahn äußert Verständnis für Trumps Annexionspläne für Grönland
- SPD wirft Spahn vor, Sympathien für Trump zu haben
- Spahn betont Bedeutung Grönlands im globalen Kontext und erwähnt Schutz vor Russland
Wie geht’s weiter?
- Interne Klärung der Union über Spahns Äußerungen
- Unterstützung der SPD für den Kurs der Bundesregierung
- Warnung vor ernsthaften Reaktionen auf Trumps Pläne
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