Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Pflegekosten in Niedersachsen unter der Lupe
Hannover () – Niedersachsen belegt im Ländervergleich der geringsten Pflegekosten den dritten Platz mit einer monatlichen Eigenbeteiligung von 2.547 Euro. Das teilte Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) mit und betonte, dass sich das Land trotz der vergleichsweise guten Position nicht ausruhen dürfe.
Philippi forderte eine grundlegende Pflegereform und erklärte: „Der Bund ist in der Pflicht, die Pflegekosten zu deckeln.“
Es müsse verhindert werden, dass Pflege für Menschen mit Durchschnittsrente zum Luxusgut werde. Die Einnahmen der Pflegeversicherung müssten strukturell verbessert werden, wobei alle Optionen ohne ideologische Scheuklappen diskutiert werden sollten.
In Niedersachsen werden Investitionen in der ambulanten und teilstationären Pflege mit mehr als 70 Millionen Euro gefördert.
Zudem wurde mit der Konzertierten Aktion Pflege Niedersachsen ein stabiles Bündnis aller beteiligten Akteure aufgebaut. Die zugrundeliegende IW-Studie basiert auf Daten von 10.820 Pflegeheimen in Deutschland.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Seniorin mit Helferin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Niedersachsen hat die drittniedrigsten Pflegekosten in Deutschland mit 2.547 Euro Eigenbeteiligung pro Monat.
- Gesundheitsminister fordert grundlegende Pflegereform und eine Deckelung der Pflegekosten durch den Bund.
- Mehr als 70 Millionen Euro werden in die ambulante und teilstationäre Pflege investiert.
Warum ist das wichtig?
- Niedersachsen hat vergleichsweise niedrige Pflegekosten, aber Reformen sind notwendig.
- Pflege darf für Menschen mit Durchschnittsrente nicht unerschwinglich werden.
- Stärkung der Pflegeversicherung ist für die Zukunft der Pflege essenziell.
Wer ist betroffen?
- Menschen mit Durchschnittsrente
- Pflegebedürftige in Niedersachsen
- Akteure in der Pflegeversicherung
Zahlen/Fakten?
- Niedersachsen hat monatliche Pflegekosten von 2.547 Euro.
- Über 70 Millionen Euro werden in die ambulante und teilstationäre Pflege investiert.
- Die IW-Studie basiert auf Daten von 10.820 Pflegeheimen in Deutschland.
Wie geht’s weiter?
- Forderung nach grundlegender Pflegereform
- Bund soll Pflegekosten deckeln
- Strukturverbesserung der Einnahmen der Pflegeversicherung
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