Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Transparenz in Heide gefordert
Heide () – Die FDP-Landtagsfraktion hat die Landesregierung aufgefordert, endlich Transparenz bezüglich der Wertentwicklung des Northvolt-Geländes in Heide zu schaffen. Bernd Buchholz, der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, kritisierte die Landesregierung dafür, dass sie dem KPMG-Gutachten blind vertraue, welches einen massiven Wertverlust des Geländes dokumentiere.
Laut Buchholz seien mehr als 300 Millionen Euro Steuergeld in das Gelände investiert worden, während das Gutachten einen Wertverlust anzeige, der den Bodenpreisentwicklungen der letzten Jahre widerspreche.
Buchholz stellte in seiner Erklärung fest, dass die Landesregierung sich fragen müsse, wer das Gutachten beauftragt habe und zu welchem Zweck. Er betonte, dass die verausgabten Mittel der Wandelanleihe nicht verloren seien, sondern in Schleswig-Holstein investiert wurden.
Der Wertverlust von mehreren hundert Millionen Euro sei nicht nachvollziehbar und müsse dringend hinterfragt werden.
Zusätzlich kritisierte Buchholz die Informationspolitik der Landesregierung im Rahmen des Unternehmensstabilisierungs- und restrukturierungsgesetzes (StaRUG). Er forderte vollständige Transparenz gegenüber den Steuerzahlern und wies darauf hin, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf habe, über die Entwicklungen bei Northvolt informiert zu werden.
Die Landesregierung müsse endlich mit offenen Karten spielen.
- Condor fordert Aussetzung des Emissionshandels - 26. April 2026
- Wahlbeteiligung in Freiburg liegt bei 52 Prozent - 26. April 2026
- Polizei zieht positive Bilanz nach Fußballspiel in Trier - 26. April 2026
