Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik in Berlin: Dienstwagenbesteuerung im Fokus
Berlin () – Der Arbeitnehmerflügel der Union hat Vorschläge aus der SPD zur höheren Besteuerung von Dienstwagen mit Verbrennermotoren scharf zurückgewiesen. „Über 70 Prozent aller Neuzulassungen sind gewerbliche Fahrzeuge – für viele Beschäftigte im Außendienst, Handwerk oder der Pflege ist der Dienstwagen ein Arbeitsmittel, kein Privileg“, sagte der Chef der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
„Wer hier pauschal verteuert, trifft nicht die oberen Zehntausend, sondern den Mittelstand und seine Beschäftigten“, sagte er. „Wer hier den Rotstift ansetzt, schwächt Wirtschaft und Arbeitsplätze – besonders im ländlichen Raum, wo Alternativen oft fehlen.“
Der Verbrenner-Markt dürfe nicht „politisch abgewürgt werden“, so Radtke. Man brauche eine technologieoffene Mobilitätspolitik, die „Sozialverträglichkeit und Klimaschutz“ zusammenbringe. „Die SPD trifft damit nicht nur die Beschäftigten in der Automobilindustrie, sondern hunderttausende Beschäftigte quer durch alle Branchen. Ein Armutszeugnis für eine ehemalige Arbeiterpartei“, sagte er.
Eine Gruppe von SPD-Abgeordneten schlägt in einem Papier vor, die Dienstwagen-Besteuerung zu Gunsten der E-Mobilität zu reformieren. Sie schlägt vor, den pauschalen Steuersatz für Dienstwagen mit Verbrennungsmotor je nach CO2-Ausstoß auf bis zu 1,5 Prozent anzuheben. Derzeit beträgt dieser Satz ein Prozent des Listenpreises.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Autos (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Arbeitnehmerflügel der Union lehnt SPD-Vorschläge zur höheren Besteuerung von Dienstwagen ab
- Dienstwagen sind für viele Beschäftigte wichtig, keine Privilegien
- Vorschlag der SPD sieht Steuererhöhung für Verbrenner-Dienstwagen vor, um E-Mobilität zu fördern
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für Beschäftigte im Außendienst, Handwerk oder Pflege als Arbeitsmittel
- Beeinträchtigung des Mittelstands und der Arbeitsplätze, besonders im ländlichen Raum
- Notwendigkeit einer technologieoffenen Mobilitätspolitik für Sozialverträglichkeit und Klimaschutz
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte im Außendienst, Handwerk oder Pflege
- Mittelstand und seine Beschäftigten
- Beschäftigte in der Automobilindustrie und quer durch alle Branchen
Zahlen/Fakten?
- Über 70 Prozent aller Neuzulassungen sind gewerbliche Fahrzeuge
- Der pauschale Steuersatz für Dienstwagen mit Verbrennungsmotor könnte auf bis zu 1,5 Prozent angehoben werden
- Der derzeitige Steuersatz beträgt ein Prozent des Listenpreises
Wie geht’s weiter?
- Keine Angabe
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