CDU-Arbeitnehmerflügel für Reform der Erbschaftssteuer

30. Juni 2026
1 min Lesezeit

CDU-Arbeitnehmerflügel für Reform der Erbschaftssteuer

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Berlin: Reformen und Kompromisse gefordert

() – Der Arbeitgeberflügel der CDU (CDA) fordert die eigene Partei zu Kompromissfähigkeit und Reformen bei der Erbschaftssteuer beim Koalitionsgipfel am Mittwoch auf. Der Koalitionsausschuss sei wie eine Mitbring-Party: Jeder müsse seinen Beitrag leisten, sagte CDA-Chef Dennis Radtke dem „Stern“. Wenn jetzt bereits Absagen an einzelne Punkte der Rentenreform erteilt würden, sei das der falsche Spirit. Es dürfe „keine bayerischen Extrawürste“ geben. Die CSU hatte zuvor die Beibehaltung der bisherigen Regeln für Minijobs angemahnt.

Radtke fordert zudem Zugeständnisse seiner Partei bei der Erbschaftssteuer. habe eine „massive Vermögensungleichheit“, sagte Radtke. Auch Ausnahmeregelungen bei der Erbschaftsteuer für sehr große Vermögen und andere Steuersparmodelle für sehr Vermögende gehörten auf den Tisch, forderte der Chef des CDA. „Leistung muss sich lohnen – aber Privilegien für die, die sich mit teurer Beratung aus der Verantwortung herausoptimieren, passen nicht zu unserem Verständnis von sozialer Marktwirtschaft.“

Zuvor hatte schon Johannes Winkel, Chef der Jungen Union, an die eigenen Leute appelliert. Auch die CDU müsse konkrete Vorschläge für Einsparungen im Haushalt machen, sagte Winkel dem „Stern“. Man solle die Subventionen schrittweise herunterfahren, sagte der JU-Chef. Er hoffe, dass das gelingen könne. „Diese Erwartung richtet sich nicht nur an die SPD, sondern auch an die Union.“ Seine Partei habe im Wahlkampf zu viele Zusagen gemacht, „die schlicht und ergreifend nicht länger finanzierbar sind“.

Am Mittwoch soll sich der Koalitionsausschuss zum Reformgipfel treffen. Auf dem Tisch liegen unter anderem zwei Pakete für Einkommenssteuerreformen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), darin enthalten ist auch eine Reform der Erbschaftssteuer. Außerdem will sich die Koalition bei den Themen Haushalt, Bürokratieabbau und Arbeitsmarkt auf Reformen verständigen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dennis Radtke (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • CDA-Chef Dennis Radtke fordert Kompromissfähigkeit und Reformen bei der Erbschaftssteuer.
  • Johannes Winkel von der Jungen Union appelliert an die CDU, konkrete Sparvorschläge zu machen.
  • Koalitionsausschuss trifft sich zum Reformgipfel mit Fokus auf Einkommenssteuer- und Erbschaftssteuerreformen.

Warum ist das wichtig?

  • Kompromissfähigkeit und Reformen sind entscheidend für ein harmonisches Regierungshandeln.
  • Notwendigkeit der Bekämpfung von Vermögensungleichheit durch Anpassungen bei der Erbschaftssteuer.
  • CDU muss konkrete Einsparvorschläge erarbeiten, um finanzielle Zusagen einzuhalten.

Wer ist betroffen?

  • CDA und CDU
  • CSU
  • sehr Vermögende

Zahlen/Fakten?

  • CDA-Chef Dennis Radtke fordert Reformen bei der Erbschaftssteuer.
  • Deutschland hat eine "massive Vermögensungleichheit".
  • Koalitionsgipfel soll am Mittwoch stattfinden.

Wie geht’s weiter?

  • Kompromissfähigkeit bei der Erbschaftssteuer fordern
  • Subventionen schrittweise herunterfahren
  • Reformen in den Bereichen Haushalt, Bürokratieabbau und Arbeitsmarkt anstreben
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