Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sozialpolitik in Hamburg unter Druck
Hamburg () – Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert Sofortmaßnahmen zur Rettung von Dutzenden sozialen Projekten für Kinder, Jugendliche und Familien. Der Senat habe die Projektmittel für die Kinder- und Jugendarbeit, für sozialräumliche Angebote sowie Integrationsmittel gekürzt, sagte der jugendpolitische Sprecher der Fraktion, David Stoop, am Dienstag.
Von diesem ’sozialen Kahlschlag‘ seien zahlreiche Projekte betroffen, erste mussten bereits schließen.
Der Landesjugendhilfeausschuss und Vertreter der freien Träger warnen demnach seit Dezember öffentlich vor einem Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur. Die Kürzungen betreffen unter anderem offene Gruppenangebote, soziale Beratungen, Angebote für geflüchtete Mädchen und Familien, Ferienkurse sowie psychosoziale Unterstützung.
Betroffen seien besonders vulnerable Familien in Geflüchtetenunterkünften.
Mit einem Zusatzantrag zu einem CDU-Antrag für die Bürgerschaftssitzung an diesem Mittwoch drängt die Linksfraktion auf eine sofortige Zusage für den Weiterbetrieb der Projekte und deren Überführung in eine dauerhafte Regelförderung. Die Stärkung der Familien und das Kindeswohl dürfe nicht der Sparpolitik zum Opfer fallen, sagte Stoop.
Der Senat müsse seine Kürzungspolitik korrigieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linksfraktion fordert Sofortmaßnahmen zur Rettung sozialer Projekte für Kinder und Familien.
- Senat hat Projektmittel für Kinder- und Jugendarbeit sowie soziale Angebote gekürzt, was zu Schließungen geführt hat.
- Warnungen vor Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur durch den Landesjugendhilfeausschuss und freie Träger.
Warum ist das wichtig?
- Rettung von sozialen Projekten für Kinder, Jugendliche und Familien ist notwendig.
- Kürzungen gefährden die soziale Infrastruktur und die Unterstützung vulnerabler Familien.
- Sofortige Maßnahmen sind erforderlich, um das Kindeswohl zu gewährleisten.
Wer ist betroffen?
- Kinder, Jugendliche und Familien
- Vulnerable Familien in Geflüchtetenunterkünften
- Träger sozialer Projekte
Zahlen/Fakten?
- Kürzungen der Projektmittel für Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg
- Betroffene Projekte: offene Gruppenangebote, soziale Beratungen, Ferienkurse
- Warnungen vor Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur seit Dezember
Wie geht’s weiter?
- Sofortige Zusage für den Weiterbetrieb der sozialen Projekte
- Überführung der Projekte in eine dauerhafte Regelförderung
- Korrektur der Kürzungspolitik des Senats erforderlich
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