Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umweltpolitik in Nordrhein-Westfalen: Wasserstrategie 2023
Düsseldorf () – Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat einen Entwurf für eine neue Landeswasserstrategie vorgelegt und ruft Fachöffentlichkeit und Verbände zur abschließenden Beteiligung auf. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr teilte mit, die ‚NRW-Zukunftsstrategie Wasser – H₂O NRW‘ solle Antworten auf knapper werdende Wasserressourcen und häufigere Extremwetterereignisse geben.
Umweltminister Oliver Krischer betonte, Wasser sei die Basis allen Lebens und die Strategie solle mit breitem Fachwissen aus der Wasserwirtschaft des Landes aufgebaut werden.
Die Strategie bündelt ihre Ziele in vier Clustern: Resilienz, Sicherheit, Gestaltung und Zusammenarbeit. Konkrete Schwerpunkte liegen auf einem besseren Grundwasser- und Niedrigwassermanagement, dem Schutz von Böden als Wasserspeicher und der Verringerung von Schadstoffeinträgen.
Als Beispiele nannte das Ministerium ein systematischeres Management der vielen Talsperren im Land, die Verbindung von Hochwasserschutz mit ökologischen Maßnahmen sowie die gezielte Reduzierung von problematischen Stoffen wie PFAS oder antibiotikaresistenten Keimen.
Die Strategie versteht sich als ‚lernender Prozess‘, dessen Ziele regelmäßig überprüft werden sollen. Der Entwurf steht auf der Beteiligungsplattform des Landes zur Kommentierung bereit.
Die Phase der Fachbeteiligung soll der Strategie durch Dialog den letzten Schliff geben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wasserschutzpolizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nordrhein-westfälisches Umweltministerium legt Entwurf für neue Landeswasserstrategie vor.
- Schwerpunkte sind Grundwasser-Management, Bodenschutz und Verringerung von Schadstoffeinträgen.
- Fachöffentlichkeit und Verbände werden zur Beteiligung aufgerufen.
Warum ist das wichtig?
- Reaktion auf knapper werdende Wasserressourcen und häufigere Extremwetterereignisse
- Verbesserung des Grundwasser- und Niedrigwassermanagements
- Schutz von Böden und Verringerung von Schadstoffeinträgen
Wer ist betroffen?
- Fachöffentlichkeit
- Verbände
- Wasserwirtschaft
Zahlen/Fakten?
- NRW-Zukunftsstrategie Wasser – H₂O NRW
- Knapper werdende Wasserressourcen, häufigere Extremwetterereignisse
- Ziele: Resilienz, Sicherheit, Gestaltung, Zusammenarbeit
Wie geht’s weiter?
- Fachöffentlichkeit und Verbände zur Kommentierung aufrufen
- Dialog zur Feinabstimmung der Strategie führen
- Regelmäßige Überprüfung der Ziele einplanen
