Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sozialwohnungspolitik in Berlin: Abgabemodell vorgeschlagen
Berlin () – Wer in einer Sozialwohnung lebt, aber ein gutes Gehalt bezieht, soll nach Wunsch von Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) künftig eine zusätzliche Abgabe zahlen müssen.
„Es gibt zum Beispiel in Hessen eine Fehlbelegungsabgabe, in der ein Zuschlag bezahlt werden muss, wenn das Einkommen die Bedürftigkeitsschwelle überschreitet. Das halte ich für eine sehr gute Idee“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). „Warum sollte der Architekt, der als Student dort eingezogen ist, in mit Steuermitteln geschaffenem Wohnraum wohnen? Hier müssen wir die Länder ermutigen, diesen Weg zu gehen.“
Mit Blick auf die sinkende Anzahl der Sozialwohnungen versprach Hubertz eine baldige Wende. „Bund und Länder investieren bis 2029 etwa 50 Milliarden in den sozialen Wohnungsbau, denn die 23,5 Milliarden Euro des Bundes werden von den Ländern in der Regel mehr als verdoppelt“, sagte sie. Man wolle nun schauen, wie man das Geld am besten einsetzen könnte, etwa, indem man einfach und seriell baue.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Verena Hubertz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesbauministerin Verena Hubertz schlägt zusätzliche Abgabe für gut verdienende Sozialwohnungsmieter vor.
- Hessen hat bereits eine Fehlbelegungsabgabe, die diese Idee unterstützt.
- Bund und Länder investieren bis 2029 etwa 50 Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung der finanziellen Mittel für den sozialen Wohnungsbau.
- Förderung von Maßnahmen gegen Fehlbelegung von Sozialwohnungen.
Wer ist betroffen?
- Personen in Sozialwohnungen mit hohem Einkommen
- Architekten, die als Studenten in Sozialwohnungen leben
- Länder, die die Fehlbelegungsabgabe umsetzen sollen
Zahlen/Fakten?
- 50 Milliarden Euro investieren Bund und Länder bis 2029 in den sozialen Wohnungsbau
- 23,5 Milliarden Euro des Bundes, die von den Ländern mehr als verdoppelt werden
- Hessen hat eine Fehlbelegungsabgabe für Einkommen über der Bedürftigkeitsschwelle
Wie geht’s weiter?
- Einführung einer Fehlbelegungsabgabe für gutverdienende Sozialwohnungsbewohner
- Investition von 50 Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau bis 2029
- Verbesserung der Mittelverwendung für den Wohnungsbau durch einfache und serielle Bauweise
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