Politik: Berlin gegen weitere Sprithilfen
Berlin () – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schließt trotz erneut steigender Spritpreise auf Rekordniveau vorerst staatliche Entlastungen aus.
Sie verweist auf die knappe Haushaltslage: „Wir haben mit der Spritpreisbremse ein sehr, sehr teures Instrument eingesetzt. Das hat uns viele Milliarden Euro gekostet. Diese sind momentan im Bundeshaushalt auch nicht zur Verfügung“, sagte Reiche den Sendern RTL und ntv. Ein Deckel, wie von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf gefordert, würde den Staat erneut Milliarden kosten, weil der Weltmarkt nicht darauf reagiere, wenn Deutschland einen Deckel einziehe.
Die 12-Uhr-Regel und das verschärfte Kartellrecht sorgten für mehr Transparenz für die Kunden. „Weitere Maßnahmen liegen momentan nicht vor und sind auch tatsächlich nicht in der Planung“, sagte Reiche. Die Versorgungslage sei gesichert, Knappheiten gebe es nicht. Sollten die Preise deutlich weiter ansteigen, könne man über Maßnahmen sprechen. „Aber sie sind jetzt nicht geplant“, so die Ministerin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche schließt trotz erneut steigender Spritpreise vorerst staatliche Entlastungen aus
- Sie begründet das mit der knappen Haushaltslage und den hohen Kosten der Spritpreisbremse
- Weitere Maßnahmen seien derzeit nicht geplant, die Versorgungslage sei gesichert und es gebe keine Knappheiten
Warum ist das wichtig?
- Keine weiteren staatlichen Entlastungen geplant, da die knappe Haushaltslage nach der Spritpreisbremse die Mittel dafür derzeit nicht hergibt
- Deckel-Modelle würden dem Staat erneut Milliarden kosten, weil der Weltmarkt nicht entsprechend reagiert
- Mehr Transparenz bereits durch 12-Uhr-Regel und verschärftes Kartellrecht; weitere Maßnahmen nur bei deutlich weiter steigenden Preisen möglich
Wer ist betroffen?
- Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU)
- Verbraucher an der Tankstelle/Kunden, die von steigenden Spritpreisen betroffen sind
- Staat/Bundeshaushalt aufgrund der knappen Haushaltslage
Zahlen/Fakten?
- Spritpreise auf Rekordniveau steigend
- Spritpreisbremse kostete viele Milliarden Euro
- Keine weiteren Maßnahmen geplant
Wie geht’s weiter?
- Weitere staatliche Entlastungen sind vorerst nicht geplant und derzeit nicht vorgesehen
- Zusätzliche Maßnahmen liegen momentan nicht vor
- Wenn die Preise deutlich weiter ansteigen, könnte man über Maßnahmen sprechen
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