Schwesig nimmt Kanzler in Schutz

19. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Schwesig nimmt Kanzler in Schutz

Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Mecklenburg-Vorpommern und EU-Positionen

() – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zeigt Verständnis für den Bundeskanzler, der beim EU-Gipfel in Brüssel seine Forderungen nicht vollständig durchsetzen konnte.

„Es ist in diesem Moment noch nicht gelungen“, sagte sie den Sendern RTL und ntv. „Es ist aber nicht an gescheitert, sondern an anderen. Und trotzdem will ich sagen, dass der Kurs vom Kanzler an dieser Stelle richtig ist und dass er da weiter dranbleiben muss“, so Schwesig.

Und weiter: „Er kann es nicht alleine entscheiden. Er hat das Thema aber sehr stark gemacht und ist für diesen Moment damit noch nicht durchgekommen.“

Auf die Frage, ob Russland wirklich, wie erhofft, Reparationszahlungen leisten wird, antwortete Schwesig: „Das kann ich Ihnen jetzt auch nicht beantworten. Aber richtig ist doch, dass die Kosten dieses Krieges der tragen muss, der ihn begonnen hat. Und das ist Putin und Russland.“

Die Ministerpräsidentin beobachtet auch in ihrem Bundesland, dass die -Hilfen aus Deutschland hinterfragt werden.

„In meinem Bundesland ist es ein sehr schwieriges Thema“, so Schwesig.

Und weiter: „Die umfangreichen finanziellen Leistungen werden sehr kritisch gesehen.“ Auch in Bürgerdialogen werde ihr das immer wieder gespiegelt.

„Und dennoch nehme ich das zum Anlass, zu erklären, warum wir das machen. Russland ist der Aggressor und wir müssen die Ukrainer unterstützen, weil dort Menschen wie wir sind, die in Freiheit und Demokratie leben wollen“, sagte die SPD-Politikerin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 19.12.2025

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Manuela Schwesig zeigt Verständnis für den Kanzler, der beim EU-Gipfel nicht alle Forderungen durchsetzen konnte.
  • Sie äußert, dass die Ukraine-Hilfen aus Deutschland in ihrem Bundesland kritisch hinterfragt werden.
  • Schwesig betont die Notwendigkeit, die Ukraine zu unterstützen, da Russland der Aggressor ist.

Warum ist das wichtig?

  • Verständnis für die Herausforderungen des Bundeskanzlers bei EU-Gipfel zeigt Teamgeist
  • Bedeutung der Unterstützung der Ukraine als Grundlage für Frieden und Demokratie betont
  • Kritische Diskussionen zu Ukraine-Hilfen verdeutlichen öffentliche Sorgen und Konsensbedarf

Wer ist betroffen?

  • Bundeskanzler Olaf Scholz
  • Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern)
  • Bürger in Mecklenburg-Vorpommern

Zahlen/Fakten?

  • Kosten des Krieges sollen von dem getragen werden, der ihn begonnen hat (Putin/Russland).
  • Ukraine-Hilfen aus Deutschland werden in Mecklenburg-Vorpommern kritisch gesehen.
  • Umfangreiche finanzielle Leistungen für die Ukraine werden in Bürgerdialogen hinterfragt.

Wie geht’s weiter?

  • Kanzler muss weiterhin auf EU-Gipfel-Themen drängen
  • Unterstützung für die Ukraine bleibt wichtig
  • Kritische Stimmen zu Hilfen müssen in Dialogen angesprochen werden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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