Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftspolitische Debatte in Hamburg
Hamburg () – Der Senat hat beschlossen, die Alkoholverbotszone auf weite Teile von St. Georg auszuweiten. Deniz Celik, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft, kritisiert diese Maßnahme scharf und teilt mit: „Der Senat weitet seine Verbotspolitik aus und verkauft Verdrängung als Sicherheit.
Wer ernsthaft Sicherheit schaffen will, darf nicht so tun, als würden Sucht, Armut und Obdachlosigkeit verschwinden, wenn man Menschen nur ein paar Straßen weiter verdrängt.“
Celik weist darauf hin, dass die Bußgelder vor allem die Menschen treffen, die ohnehin kaum etwas besitzen. „So wird kein einziger Konflikt gelöst, keine Wohnung geschaffen, kein Therapieplatz und kein Schutzraum. Es werden jedoch die Ärmsten in dieser Stadt kriminalisiert“, so Celik weiter.
Er fordert den Senat auf, statt immer größerer Verbotszonen ein wirksames sozialpolitisches Konzept für den Hauptbahnhof, St. Georg und die umliegenden Quartiere vorzulegen.
Die Kritik an der Verdrängungspolitik wird in der Stadt immer lauter, während die sozialen Probleme weiterhin ungelöst bleiben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburgische Bürgerschaft (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Senat beschließt Ausweitung der Alkoholverbotszone in St. Georg
- Deniz Celik von der Linken kritisiert Maßnahme und spricht von Verdrängung
- Forderung nach sozialpolitischem Konzept statt Verbotszonen
Warum ist das wichtig?
- Verdrängung von sozialen Problemen anstatt deren Lösung
- Kriminalisierung der ohnehin benachteiligten Bevölkerung
- Notwendigkeit eines sozialpolitischen Konzepts zur Verbesserung der Situation
Wer ist betroffen?
- Menschen in St. Georg
- Ärmste der Stadt
- Obdachlose und Menschen mit Suchtproblemen
Zahlen/Fakten?
- Ausweitung der Alkoholverbotszone auf weite Teile von St. Georg
- Kritik an der Verdrängungspolitik seitens Deniz Celik
- Bußgelder treffen vor allem die sozial schwächsten Menschen
Wie geht’s weiter?
- Der Senat soll ein wirksames sozialpolitisches Konzept für Hauptbahnhof und St. Georg vorlegen.
- Die Kritik an der Verdrängungspolitik wird weiter zunehmen.
- Soziale Probleme müssen angegangen werden.
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