SPD kritisiert Gewalt an Schulen und fehlende Schulsozialarbeit in Schleswig-Holstein

16. Dezember 2025
1 min Lesezeit

SPD kritisiert Gewalt an Schulen und fehlende Schulsozialarbeit in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Schulsozialarbeit und Gewalt an Schulen in Kiel

() – Die SPD-Landtagsfraktion in hat die hohe Zahl von Gewaltvorfällen an Schulen und die unzureichende Schulsozialarbeit kritisiert. Im vergangenen Schuljahr seien 780 Gewalttaten erfasst worden, der zweithöchste Wert seit Beginn der Erhebung, sagte der bildungspolitische Sprecher Martin Habersaat.

Die Dunkelziffer liege deutlich höher, da nur Vorfälle mit disziplinarischen Maßnahmen dokumentiert würden.

Habersaat verwies darauf, dass psychische Belastungen ein wichtiger Tathintergrund seien. Schüler- und Elternvertretungen mahnten daher, sich dringend um das Klima an den Schulen zu kümmern.

Der Landesarbeitskreis Schulsozialarbeit fordere verbindliche Personalschlüssel. Ein Qualitätsrahmen für diese Arbeit werde seit Jahren zwischen Landesregierung und Kommunen verhandelt, bisher aber ohne Ergebnis.

Eine Studie habe zudem ergeben, dass knapp 41 Prozent der Schulsozialarbeiter in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr über einen Stellenwechsel nachgedacht hätten.

Das Wohlbefinden der Schüler sei eine Grundvoraussetzung, um die schlechten Ergebnisse des Landes in Bildungsstudien zu verbessern, so Habersaat. Die Landesregierung dürfe nicht auf eine Besserung der Zahlen im nächsten Bericht hoffen, sondern müsse aktiv darauf hinarbeiten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Klassenraum in einer Schule (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Hohe Zahl von Gewaltvorfällen an Schulen in Schleswig-Holstein (780 im letzten Schuljahr).
  • Kritik an unzureichender Schulsozialarbeit und Forderung nach verbindlichen Personalschlüsseln.
  • Psychische Belastungen als wichtiger Tathintergrund und Mahnung für besseres Schulklima.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Zahl von Gewaltvorfällen an Schulen zeigt dringenden Handlungsbedarf auf.
  • Unzureichende Schulsozialarbeit beeinträchtigt das Schulklima und das Wohlbefinden der Schüler.
  • Verbesserungen in der Schulsozialarbeit sind notwendig, um Bildungsstudien zu optimieren.

Wer ist betroffen?

Zahlen/Fakten?

  • 780 Gewalttaten im vergangenen Schuljahr, der zweithöchste Wert seit Beginn der Erhebung
  • Knapp 41 Prozent der Schulsozialarbeiter haben im vergangenen Jahr über einen Stellenwechsel nachgedacht
  • Die Dunkelziffer der Gewaltvorfälle liegt deutlich höher, da nur dokumentierte Fälle mit disziplinarischen Maßnahmen erfasst werden

Wie geht’s weiter?

  • Verbesserung des Schulklimas anstreben
  • Verbindliche Personalschlüssel für Schulsozialarbeit schaffen
  • Aktive Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens der Schüler einleiten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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