Thüringen: Statistik zur Getreideernte
Erfurt () – Das Thüringer Landesamt für Statistik hat eine erste Ernteschätzung für das laufende Jahr vorgelegt. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wird eine Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) von rund 2,2 Millionen Tonnen erwartet.
Die diesjährige Ernte fällt damit gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025 um 0,2 Millionen Tonnen beziehungsweise 8 Prozent geringer aus.
Der erwartete Hektarertrag liegt nach ersten Berechnungen bei 6,8 Tonnen – das sind 0,3 Tonnen je Hektar beziehungsweise 4 Prozent weniger als im Sechsjahresmittel. In diesem Jahr werden auf rund 327.600 Hektar Getreide angebaut, das sind etwa 11.300 Hektar oder 3 Prozent weniger als im Vorjahr.
Winterweizen bleibt mit 169.000 Hektar die dominierende Getreideart, die Erntemenge wird auf rund 1,2 Millionen Tonnen geschätzt. Bei Wintergerste wird ein Ertrag von 7,4 Tonnen je Hektar erwartet, was 1,1 Tonnen unter dem Vorjahresertrag liegt.
Auch bei Winterraps fällt die Prognose verhalten aus: Mit 3,3 Tonnen je Hektar liegt der Ertrag um 0,2 Tonnen unter dem Vorjahr und dem langjährigen Durchschnitt.
Die Erntemenge wird auf rund 0,3 Millionen Tonnen geschätzt. Die Ergebnisse basieren auf der freiwilligen Ernteberichterstattung von Ende Juni und können durch witterungsbedingte Faktoren noch abweichen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Weizen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Das Thüringer Landesamt für Statistik hat eine erste Ernteschätzung für das laufende Jahr vorgelegt
- Es wird eine Getreideernte von rund 2,2 Millionen Tonnen erwartet, 8 Prozent unter dem langjährigen Mittel
- Der erwartete Hektarertrag liegt bei 6,8 Tonnen; die Ergebnisse basieren auf freiwilligen Ernteberichten und können wetterbedingt noch abweichen
Warum ist das wichtig?
- Planungssicherheit für Landwirtschaft und Handel durch eine erste Prognose zur voraussichtlichen Getreideernte von rund 2,2 Millionen Tonnen
- Erwarteter Ertrags- und Flächenrückgang gegenüber dem sechsjährigen Mittel beeinflusst Angebot und potenzielle Preisentwicklung
- Frühindikatoren zu Winterweizen, Wintergerste und Winterraps helfen bei der Ausrichtung von Ernte- und Vermarktungsstrategien, auch wenn Witterung noch Änderungen bringen kann
Wer ist betroffen?
- Thüringer Landesamt für Statistik
- Landwirte in Thüringen (Getreideanbau auf rund 327.600 Hektar)
Zahlen/Fakten?
- Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) rund 2,2 Millionen Tonnen erwartet; 0,2 Millionen Tonnen bzw. 8 Prozent weniger als langjähriges Mittel 2020 bis 2025
- Hektarertrag erwarteter Wert 6,8 Tonnen; 0,3 Tonnen bzw. 4 Prozent weniger als Sechsjahresmittel; Anbaufläche rund 327.600 Hektar
- Winterweizen: 169.000 Hektar und rund 1,2 Millionen Tonnen; Wintergerste Ertrag 7,4 Tonnen je Hektar; Winterraps Ertrag 3,3 Tonnen je Hektar und Erntemenge rund 0,3 Millionen Tonnen
Wie geht’s weiter?
- Die Getreideernte in Thüringen wird für das laufende Jahr auf rund 2,2 Millionen Tonnen geschätzt, etwa 8 Prozent unter dem langjährigen Mittel
- Der erwartete Hektarertrag liegt bei 6,8 Tonnen (minus 4 Prozent), bei rund 327.600 Hektar Anbaufläche (minus 3 Prozent)
- Die Ergebnisse können sich wegen witterungsbedingter Faktoren noch verändern
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