Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Brandenburg: Rückforderungen von Corona-Hilfen
Potsdam () – Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat der Landesregierung vorgeworfen, bei der Rückforderung von Corona-Hilfen eine unbarmherzige Politik zu betreiben. Das teilte der coronapolitische Sprecher der Fraktion, Christian Dorst, am Donnerstag in Potsdam mit.
Anlass ist die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der BSW-Fraktion zu den anhaltenden Rückforderungen.
„Anstatt pragmatische Lösungen wie in Hessen zu finden, um den von Dauerkrisen gebeutelten Mittelstand spürbar zu entlasten, beharrt die Brandenburger Landesregierung starrsinnig auf einer unbarmherzigen Rückforderungspolitik“, kritisierte Dorst. Dies sei ein Schlag ins Gesicht für Kleinunternehmer und Selbstständige, die das Rückgrat der regionalen Wirtschaft bildeten.
Bürokratische Paragrafenreiterei dürfe niemals über den Erhalt von Existenzen gestellt werden.
Die Landesregierung hatte zuvor mitgeteilt, dass sie keine Veranlassung sehe, die Rückzahlungsbedingungen zu verringern oder auf offene Forderungen zu verzichten. Zur Begründung verwies sie auf eine aktuelle Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin–Brandenburg, das die Rechtmäßigkeit des Verwaltungshandelns bestätigt habe.
In Hessen und Sachsen hatten die Landesregierungen dagegen Entlastungen für betroffene Unternehmen angekündigt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | BSW-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- BSW-Fraktion wirft Brandenburger Landesregierung unbarmherzige Rückforderungspraktiken bei Corona-Hilfen vor.
- Landesregierung sieht keine Veranlassung, Rückzahlungsbedingungen zu ändern; beruft sich auf gerichtliche Entscheidung.
- Andere Bundesländer wie Hessen und Sachsen kündigen Entlastungen für betroffene Unternehmen an.
Warum ist das wichtig?
- Unbarmherzige Rückforderungspolitik schadet Kleinunternehmern und Selbstständigen
- Fehlende pragmatische Lösungen belasten den Mittelstand in Krisenzeiten
- Bürokratische Hürden stehen dem Erhalt von Existenzen entgegen
Wer ist betroffen?
- Kleinunternehmer
- Selbstständige
- Mittelstand
Zahlen/Fakten?
- Brandenburger Landesregierung hält an Rückforderungen von Corona-Hilfen fest
- Vergleich zu Hessen und Sachsen, wo Entlastungen für Unternehmen angekündigt wurden
- Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg bestätigte Rechtmäßigkeit des Verwaltungshandelns
Wie geht’s weiter?
- BSW-Fraktion wird weiterhin Druck auf die Landesregierung ausüben.
- Mögliche parlamentarische Initiativen oder Anfragen zur Entlastung des Mittelstands.
- Beobachtung der Entwicklungen in Hessen und Sachsen für mögliche Vergleichsmaßnahmen.
