BSW-Landesvorsitzende und Fraktionsvorstand warnen vor Relativierung des Holocaust

25. November 2025
1 min Lesezeit

BSW-Landesvorsitzende und Fraktionsvorstand warnen vor Relativierung des Holocaust

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Klarstellung zur Holocaust-Erinnerung in Brandenburg

() – Die Brandenburger BSW-Landesvorsitzende Friederike Benda, der Fraktionsvorsitzende Niels-Olaf Lüders und der Parlamentarische Geschäftsführer Falk Peschel haben sich klar gegen Versuche ausgesprochen, den Holocaust zu relativieren. Dies teilten die Verantwortlichen anlässlich von Medienberichten mit, die sich auf einen X-Post von Christian Dorst beziehen.

In ihrer Erklärung betonen sie, dass der Holocaust das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte darstellt und eine angemessene Erinnerung an die Verbrechen des deutschen Faschismus eine Verpflichtung gegenüber allen Opfern ist.

Sie weisen darauf hin, dass Äußerungen von AfD-Vertretern, die die NS-Zeit verharmlosen, eine gezielte Verzerrung der Geschichte darstellen und entschieden zurückgewiesen werden.

Die Verantwortlichen stellen klar, dass Christian Dorst die Singularität der Shoah nicht infrage gestellt habe. Dennoch sei sein Rücktritt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender eine folgerichtige Reaktion auf die Diskussionen innerhalb des Fraktionsvorstands.

Der BSW-Landesverband und die Landtagsfraktion bekräftigen, dass die Relativierung des Holocaust unvereinbar mit ihrem Selbstverständnis ist.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: BSW-Logo (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • BSW-Landesvorsitzende und Fraktionsmitglieder verurteilen Holocaust-Relativierung.
  • Äußerungen von AfD-Vertretern zur NS-Zeit werden als Geschichtsverzerrung abgelehnt.
  • Christian Dorst tritt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender zurück.

Warum ist das wichtig?

  • Klarstellung gegen die Relativierung des Holocaust aus Verantwortung gegenüber den Opfern.
  • Erinnerung an die verheerenden Verbrechen des deutschen Faschismus als gesellschaftliche Pflicht.
  • Ablehnung von Äußerungen, die historische Verzerrungen fördern.

Wer ist betroffen?

  • Friederike Benda
  • Niels-Olaf Lüders
  • Falk Peschel

Zahlen/Fakten?

  • Holocaust als dunkelstes Kapitel deutscher Geschichte
  • Rücktritt von Christian Dorst als stellvertretender Fraktionsvorsitzender
  • Relativierung des Holocaust unvereinbar mit Selbstverständnis des BSW-Landesverbands

Wie geht’s weiter?

  • Klarstellung der Position gegen Holocaust-Relativierung
  • Unterstützung der Erinnerungskultur an die Verbrechen des Faschismus
  • Rücktritt von Christian Dorst als passende Reaktion auf interne Diskussionen
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