Patientenschützer fordert THW-Einsatz gegen Hitze in Pflegeheimen

29. Juni 2026
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Patientenschützer fordert THW-Einsatz gegen Hitze in Pflegeheimen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Hitzeopfer in Pflegeeinrichtungen Berlin

() – Patientenschützer fordern einen besseren Schutz von Pflegebedürftigen vor Hitze durch Hilfsorganisationen wie das Technische Hilfswerk (THW).

„Bund und Länder unternehmen nichts, um die Klimakatastrophe in den 12.000 Pflegeeinrichtungen in den Griff zu bekommen“, sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der „Rheinischen Post“. Es brauche endlich Schutzvorkehrungen, damit die Raumtemperaturen 25 Grad nicht überschreiten. Naturgemäß werde das allerdings Jahre dauern. Darauf könnten alte, kranke und pflegebedürftige Menschen jedoch nicht warten. Deshalb müssten Hilfsorganisationen schnellstmöglich in die Lage versetzt werden, zu unterstützen, forderte Brysch.

Länder, Kreise und Kommunen könnten bereits jetzt bei Katastrophen und besonderen Naturereignissen auf Know-how, Technik und Gerät der Hilfsorganisationen zurückgreifen. Das sei sowohl auf Bundesebene als auch in den Ländern gesetzlich geregelt. „In der aktuellen Hitzewelle fehlt eine solche koordinierte Nothilfe für hochbetagte Menschen daheim und für Pflegeheimbewohner“, kritisierte Brysch. Denn Extremtemperaturen und die Not der vulnerablen Bevölkerung fänden keinen Platz in den Katastrophen- und Hilfeleistungsgesetzen.

Die Möglichkeiten der Unterstützung seien vielfältig. „Sei es Hilfe beim Einkauf, Botengänge zu Arztpraxen oder Apotheken sowie bei der psychosozialen und menschlichen Unterstützung in Pflegeheimen“, sagte Brysch. Keineswegs dürfe das Pflegepersonal in der Grundpflege ersetzt werden, betonte er zugleich. „Selbst das Technische Hilfswerk des Bundes könnte die Not lindern. Es kann in ausgewählten Räumen für Kühlung und Beschattung sorgen“, so Brysch. Voraussetzung sei, dass der Bund ausreichend mobile Klimaanlagen dafür bereitstellt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: THW-Mitarbeiterin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Patientenschützer fordern besseren Schutz von Pflegebedürftigen vor Hitze.
  • Hilfsorganisationen wie das THW sollen bei Hitzewelle unterstützen.
  • Fehlende koordinierte Nothilfe für betagte Menschen in Pflegeheimen und daheim.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz von Pflegebedürftigen vor extremen Temperaturen ist notwendig.
  • Unterstützung durch Hilfsorganisationen kann kurzfristig helfen.
  • Fehlende gesetzliche Regelungen gefährden die Versorgung vulnerabler Menschen.

Wer ist betroffen?

  • Pflegebedürftige Menschen
  • Alte und kranke Menschen
  • Menschen in Pflegeheimen

Zahlen/Fakten?

  • 12.000 Pflegeeinrichtungen in Deutschland
  • Ziel: Raumtemperaturen unter 25 Grad
  • Bedarf an mobilen Klimaanlagen für Kühlung und Beschattung

Wie geht’s weiter?

  • Hilfsorganisationen wie THW sollen schnell Unterstützung bieten.
  • Gesetzliche Regelungen auf Bundes- und Landesebene fördern koordinierte Nothilfe.
  • Bund muss mobile Klimaanlagen bereitstellen für Kühlung in Einrichtungen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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