Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftspolitik in Bayern: Pflege und Rentenpunkte
München () – Die Freie Wähler-Fraktion im Bayerischen Landtag hat sich gegen die Pläne der Bundesregierung zur Kürzung von Rentenpunkten für pflegende Angehörige ausgesprochen. Das teilte der Fraktionsvize und Landtagsvizepräsident Alexander Hold am Sonntag mit.
Die geplante Pflegereform treffe diejenigen, die über 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland versorgten.
Mehr als eine Million pflegende Angehörige erwerben während ihrer Pflegetätigkeit Rentenpunkte. Das Vorhaben des Bundes sei nicht nur unsolidarisch, sondern benachteilige insbesondere Frauen, die noch immer den Großteil der häuslichen Pflege übernähmen.
Viele von ihnen gerieten dadurch in finanzielle Nöte und blickten einer Zukunft mit Altersarmut entgegen.
Die Kosten im Pflegebereich steigen seit Jahren. Um Pflegebedürftige finanziell zu entlasten, müsse verhindert werden, dass diese immer höhere Eigenanteile zahlen müssten.
Dieses Ziel jedoch auf dem Rücken derer zu verfolgen, die bereits einen großen Teil der Pflege leisten, könne für die Freien Wähler nicht die Lösung sein, so Hold.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Freie Wähler-Fraktion im Bayerischen Landtag widerspricht Rentenkürzungsplänen für pflegende Angehörige.
- Reform betrifft mehr als eine Million pflegende Angehörige, hauptsächlich Frauen.
- Warnung vor finanziellen Nöten und Altersarmut durch die geplante Gesetzesänderung.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der finanziellen Sicherheit pflegender Angehöriger
- Vermeidung von Altersarmut, insbesondere für Frauen
- Sicherstellung einer fairen Verteilung von Pflegekosten
Wer ist betroffen?
- pflegende Angehörige
- Frauen
- Pflegebedürftige
Zahlen/Fakten?
- Über 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland werden von Angehörigen versorgt.
- Mehr als eine Million pflegende Angehörige erwerben Rentenpunkte während ihrer Pflegetätigkeit.
- Die Kosten im Pflegebereich steigen seit Jahren.
Wie geht’s weiter?
- Freie Wähler fordern Überarbeitung der Pflegereform
- Bedarf an Unterstützung für pflegende Angehörige erkennen
- Maßnahmen gegen Altersarmut für Frauen in Pflegeberufen entwickeln
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