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Sudan: Internationale Besorgnis über Gewalt
Berlin () – Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Irlands, Italiens, der Niederlande, Norwegens und des Vereinigten Königreichs haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Besorgnis über die anhaltenden Angriffe im Sudan erklärt. Berichten zufolge dauern die Angriffe auf El Obeid trotz internationaler Forderungen nach einem Ende der Gewalt und dem Schutz der Zivilbevölkerung an.
Im vergangenen Jahr hatten Gräueltaten in Al-Faschir weltweit Entsetzen ausgelöst, die als mögliche Völkermordverbrechen eingestuft wurden. Die Minister betonten am Mittwoch, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen dürfen. In den letzten Wochen führten wiederholte Drohnenangriffe auf El Obeid zu zahlreichen zivilen Opfern und einem akuten Mangel an Treibstoffen, Lebensmitteln und Wasser. Die humanitäre Lage verschärft sich weiter, da die Regenzeit naht und humanitäre Helfer gezielt angegriffen werden.
Die Minister fordern die Rapid Support Forces (RSF) auf, ihre Angriffe sofort einzustellen und der Zivilbevölkerung eine sichere Ausreise zu ermöglichen. Alle Konfliktparteien müssten einen schnellen, sicheren und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe gewährleisten. Zudem riefen sie die RSF und die Sudanese Armed Forces (SAF) sowie deren Verbündete auf, die Gewalt zu deeskalieren und das humanitäre Völkerrecht zu respektieren. Die internationale Gemeinschaft müsse handeln, um weiteres Blutvergießen zu verhindern und eine geeinte Reaktion im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sicherzustellen.
El Obeid ist die Hauptstadt des sudanesischen Bundesstaates Schamal Kurdufan und hatte laut früheren offiziellen Angaben knapp eine halbe Million Einwohner. Wie viele es derzeit noch sind, ist unklar.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Republik Sudan (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Außenminister mehrerer europäischer Länder äußern besorgniserregende Erklärung zu Angriffen im Sudan.
- Wiederholte Drohnenangriffe auf El Obeid führen zu zivilen Opfern und humanitären Engpässen.
- Forderung nach sofortigem Ende der Angriffe und sicherem Zugang für humanitäre Hilfe.
Warum ist das wichtig?
- Anhaltende Gewalt im Sudan gefährdet das Leben der Zivilbevölkerung.
- Notwendigkeit internationaler Intervention zur Verhinderung weiterer Gräueltaten.
- Menschliche und humanitäre Krise erfordert sofortige Unterstützung und Zugang für Hilfsorganisationen.
Wer ist betroffen?
- Zivilbevölkerung im Sudan
- Humanitäre Helfer
- Rapid Support Forces (RSF) und Sudanese Armed Forces (SAF)
Zahlen/Fakten?
- El Obeid hatte laut früheren offiziellen Angaben knapp eine halbe Million Einwohner
- Angriffe in El Obeid führen zu zahlreichen zivilen Opfern und Mangel an Treibstoffen, Lebensmitteln und Wasser
- Gräueltaten in Al-Faschir wurden als mögliche Völkermordverbrechen eingestuft
Wie geht’s weiter?
- Forderung an die RSF, Angriffe sofort einzustellen und Zivilbevölkerung sichere Ausreise zu ermöglichen
- Schneller, ungehinderter Zugang für humanitäre Hilfe muss gewährleistet werden
- Internationale Gemeinschaft soll handeln, um Blutvergießen zu verhindern
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