Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitliche Warnung in Ulm: Eichenprozessionsspinner
Ulm () – Die Stadt Ulm hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, im Wald und in Grünanlagen aufmerksam zu sein und den Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner zu vermeiden, wie die Pressestelle mitteilte. Die Raupen des nachtaktiven Falters befinden sich derzeit im fünften Larvenstadium und bilden die typischen Gespinstnester an Eichen.
Der Kontakt mit den Brennhaaren der Tiere kann Entzündungen der Haut sowie der Schleimhäute an Augen, Mund und Rachen verursachen.
Der städtische Forstbetrieb kann die Nester im Wald nicht flächendeckend entfernen. Stattdessen appelliert die Stadt an die Eigenverantwortung der Bürger: Direkter Kontakt mit den Raupen und den Nestern sollte unbedingt vermieden werden.
Hundehalter werden gebeten, ihre Tiere an der Leine zu führen, um sie vor den Raupen zu schützen. Nur in Bereichen mit hoher Besucherfrequenz, wie etwa an Spielplätzen oder stark frequentierten Wegen, werden die Gespinstnester aufwendig und unter gesundheitlichen Risiken für die Einsatzkräfte entfernt.
Die Population des Eichenprozessionsspinners schwankt von Jahr zu Jahr und ist stark vom Nahrungsangebot im Frühjahr abhängig.
Es sei daher möglich, dass im nächsten Jahr deutlich weniger Larven auftreten, so die Stadt. Zurzeit sind auch vereinzelt Gespinste der völlig ungefährlichen Gespinstmotte an kahlgefressenen Gehölzen zu sehen, die in den nächsten Wochen wieder verschwinden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Warnung vor Eichen-Prozessionsspinner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Stadt Ulm warnt vor Eichenprozessionsspinner und rät, den Kontakt zu vermeiden.
- Raupen befinden sich im fünften Larvenstadium und bilden Gespinstnester an Eichen.
- Hundehalter sollen ihre Tiere an der Leine führen, um sie zu schützen.
Warum ist das wichtig?
- Vermeidung von Kontakt schützt vor gesundheitlichen Risiken wie Haut- und Schleimhautentzündungen.
- Verantwortung der Bürger ist nötig, da flächendeckende Entfernung der Nester nicht möglich ist.
- Hunde sollten an der Leine geführt werden, um sie vor den schädlichen Raupen zu schützen.
Wer ist betroffen?
- Bevölkerung der Stadt Ulm
- Hundehalter
- Einsatzkräfte, die Nester entfernen
Zahlen/Fakten?
- Raupen im fünften Larvenstadium
- Kontakt mit Brennhaaren kann Entzündungen verursachen
- Population schwankt stark von Jahr zu Jahr
Wie geht’s weiter?
- Bevölkerung zur Achtsamkeit im Wald und in Grünanlagen aufgerufen
- Eigenverantwortung der Bürger betont, Kontakt zu vermeiden
- Gespinstnester nur in stark frequentierten Bereichen entfernt
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