Weimer kritisiert Trumps Zoll-Drohung gegen Europa

26. Juni 2026
1 min Lesezeit

Weimer kritisiert Trumps Zoll-Drohung gegen Europa

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Medienregulierung und Handelskonflikte in Berlin

() – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hat mit Unverständnis auf die jüngste Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump reagiert.

„Die Medienregulierung großer Plattformen sollte kein handelspolitisches Thema werden“, sagte Weimer der Nachrichtenseite des Senders ntv am Freitag. Es gehe nicht um einseitige Diskriminierungen von US-Firmen, sondern um faire Wettbewerbsbedingungen und einen vielfältigen Medienmarkt für alle.

Der diskutierte Plattform-Soli sei ganz bewusst nicht als Steuer konzipiert, so Weimer. Er sei vielmehr eine zweckgebundene Abgabe.

Trump hatte zuvor gedroht, alle europäischen Staaten, die eine Digitalabgabe für US-Technologiekonzerne einführen, mit einem 100-Prozent-Zoll auf sämtliche Importgüter zu belegen – ungeachtet bestehender Zollvereinbarungen. , , und erheben bereits unterschiedliche Formen von Digitalsteuern.

Erst am Donnerstag hatten die EU-Staaten die Umsetzung des US-Zollabkommens gebilligt. Auf EU-Seite ist allerdings vorgesehen, die Zollzugeständnisse auszusetzen, sollte es zu erneuten Zollerhöhungen vonseiten der USA kommen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolfram Weimer (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer reagiert mit Unverständnis auf Trumps Zoll-Drohung.
  • Trump droht mit 100-Prozent-Zoll auf Importgüter für europäische Staaten mit Digitalabgaben.
  • EU-Staaten haben zuvor das US-Zollabkommen gebilligt, planen jedoch Gegenmaßnahmen bei erneuten Zollerhöhungen.

Warum ist das wichtig?

  • Bedeutung der Medienregulierung für einen fairen Wettbewerb
  • Schutz eines vielfältigen Medienmarkts
  • Notwendigkeit der Diskussion über Digitalabgaben unabhängig von handelspolitischen Drohungen

Wer ist betroffen?

  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer
  • US-Technologiekonzerne
  • EU-Staaten (Österreich, Frankreich, Italien, Spanien)

Zahlen/Fakten?

  • 100-Prozent-Zoll auf Importgüter droht für europäische Staaten mit Digitalabgabe
  • Österreich, Frankreich, Italien und Spanien erheben bereits Digitalsteuern
  • EU-Staaten billigen Umsetzung des US-Zollabkommens

Wie geht’s weiter?

  • Reaktion auf Zoll-Drohung prüfen
  • Diskussion über faire Wettbewerbsbedingungen fortsetzen
  • mögliche Auswirkungen der Digitalabgabe analysieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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