Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Kriegs in Deutschland
Düsseldorf () – Der Iran-Krieg und der daraus resultierende Energiepreisschock haben das Wachstum der deutschen Wirtschaft laut dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung erheblich gebremst.
Das Bruttoinlandsprodukt soll 2026 um 0,6 Prozent und 2027 um 0,9 Prozent steigen, teilte das IMK am Donnerstag mit. Voraussetzung sei, dass der Konflikt nicht weiter eskaliere und sich die Energielieferungen durch die Straße von Hormus normalisierten. Gegenüber seiner vorherigen Prognose vom März 2026 reduzierte das IMK die Wachstumserwartung beim BIP für dieses Jahr damit um 0,3 Prozentpunkte.
Die Inflation werde im Jahresmittel 2026 mit 2,8 Prozent höher ausfallen als erwartet und den privaten Konsum belasten. 2027 soll die Teuerung auf 2,3 Prozent sinken. Die Arbeitslosenquote wird 2026 laut IMK auf 6,4 Prozent steigen, um 2027 wieder auf 6,3 Prozent zu sinken. Der wirtschaftliche Schaden durch den Iran-Krieg sei erheblich, aber beherrschbar, sagte Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des IMK.
Die Weltwirtschaft soll 2026 um 3,0 Prozent wachsen, was als historisch schwach gilt. Der Iran-Krieg und die Handelspolitik der USA belasteten die wirtschaftliche Entwicklung. Die deutschen Exporte würden nur schwache Impulse von wichtigen Handelspartnern erhalten. Die Exporte sollen 2026 leicht um 0,3 Prozent steigen und 2027 um 1,5 Prozent zulegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Wachstum der deutschen Wirtschaft durch den Iran-Krieg und Energiepreisschock erheblich gebremst
- BIP-Wachstum 2026 um 0,6 Prozent, 2027 um 0,9 Prozent; Prognoseumstellung aufgrund des Konflikts
- Inflation soll 2026 bei 2,8 Prozent und Arbeitslosenquote bei 6,4 Prozent liegen
Warum ist das wichtig?
- Bremsung des Wirtschaftswachstums in Deutschland durch den Iran-Krieg und Energiepreisschock
- Höhere Inflation belasten den privaten Konsum und steigende Arbeitslosenquote
- Weltwirtschaftswachstum 2026 als historisch schwach eingeschätzt
Wer ist betroffen?
- deutsche Wirtschaft
- private Haushalte
- Arbeitslose
Zahlen/Fakten?
- BIP-Wachstum 2026: +0,6 Prozent, 2027: +0,9 Prozent
- Inflation 2026: 2,8 Prozent, 2027: 2,3 Prozent
- Arbeitslosenquote 2026: 6,4 Prozent, 2027: 6,3 Prozent
Wie geht’s weiter?
- BIP-Wachstum 2026 um 0,6 Prozent, 2027 um 0,9 Prozent
- Inflation 2026 bei 2,8 Prozent, 2027 bei 2,3 Prozent
- Arbeitslosenquote 2026 auf 6,4 Prozent, 2027 wieder auf 6,3 Prozent sinkend
- Drogen bei Kontrollen in Ulm beschlagnahmt - 18. Juni 2026
- CDU kritisiert übermäßige Bürokratie in Schleswig-Holstein - 18. Juni 2026
- Röwekamp: Hormus-Mandat nur mit defensivem Auftrag - 18. Juni 2026
