Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energieerzeugung in Thüringen sinkt leicht
Erfurt () – Die Thüringer Stromerzeuger haben im ersten Vierteljahr 2026 rund 2.567,5 Gigawattstunden (GWh) Strom in das Versorgungsnetz eingespeist. Das teilte das Thüringer Landesamt für Statistik am Mittwoch mit.
Die eingespeiste Strommenge ist demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent gesunken.
59,4 Prozent des gesamten Einspeisevolumens (1.526,1 GWh) stammten aus regenerativen Quellen, 40,6 Prozent (1.041,3 GWh) aus konventionellen Energieträgern. Die Windenergieanlagen lieferten mit 865,9 GWh mehr als die Hälfte (56,7 Prozent) der erneuerbaren Strommenge.
Gegenüber dem ersten Vierteljahr 2025 erhöhte sich die Stromeinspeisung aus Windkraft um 7,2 Prozent.
Mit Biomasse betriebene Anlagen speisten 302,0 GWh ein, die Photovoltaik steuerte mit über 95.000 einspeisenden Anlagen 309,7 GWh bei. Die Stromproduktion mittels PV-Anlagen sank wetterbedingt um 5,1 Prozent.
Im konventionellen Sektor sank die Einspeisung um 16,5 Prozent, wobei Erdgas mit 585,0 GWh der wichtigste konventionelle Energieträger blieb.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Windräder (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Thüringer Stromerzeuger speisten im ersten Vierteljahr 2026 etwa 2.567,5 GWh Strom ins Versorgungsnetz ein.
- Einspeisung aus regenerativen Quellen betrug 59,4 Prozent; Windenergie lieferte über 56,7 Prozent der erneuerbaren Strommenge.
- Einspeisung aus konventionellen Energieträgern sank um 16,5 Prozent; Erdgas blieb der wichtigste konventionelle Energieträger.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Strommenge deutet auf mögliche Herausforderungen in der Energieversorgung hin.
- Bedeutender Anteil erneuerbarer Energien zeigt Fortschritte in der Energiewende.
- Windenergie bleibt zentrale Quelle für regenerative Stromproduktion.
Wer ist betroffen?
- Thüringer Stromerzeuger
- Betreiber von Windenergieanlagen
- Betreiber von Biomasse- und Photovoltaikanlagen
Zahlen/Fakten?
- 2.567,5 GWh Strom eingespeist im ersten Vierteljahr 2026
- 7,2 Prozent Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
- 59,4 Prozent der Einspeisung aus regenerativen Quellen (1.526,1 GWh)
Wie geht’s weiter?
- Weiterhin Förderung der Windenergie
- Anpassung der Solarstromproduktion an wetterbedingte Einflüsse
- Überprüfung und möglicherweise Anpassung der konventionellen Energieträgerstrategie
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