Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Stromeinspeisung in Thüringen sinkt
Erfurt () – Die Menge an eingespeistem Strom in Thüringen ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte, speisten Netzbetreiber 2024 insgesamt 10.566,8 Gigawattstunden in das Versorgungsnetz ein.
Das sind 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr 2023.
Fast zwei Drittel der eingespeisten Energie, nämlich 64,8 Prozent, stammten aus erneuerbaren Quellen. Allerdings ging auch diese Menge gegenüber 2023 um 5,7 Prozent zurück.
Besonders deutlich fiel der Rückgang bei der Windkraft an Land aus, die 12,4 Prozent weniger Strom lieferte. Photovoltaikanlagen hingegen verzeichneten ein Plus von 8,4 Prozent.
Die Statistikbehörde weist darauf hin, dass sich die Stromeinspeisung von der Stromerzeugung unterscheidet.
Grund sind unter anderem Strommengen aus Industriekraftwerken, die direkt vor Ort verbraucht und nicht ins Netz eingespeist werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Strommast (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Einspeisung von Strom in Thüringen ist 2024 um 1,1 Prozent gesunken auf 10.566,8 Gigawattstunden.
- Anteil erneuerbarer Energie liegt bei 64,8 Prozent; diese Menge ging um 5,7 Prozent zurück.
- Windkraft an Land reduzierte die Einspeisung um 12,4 Prozent, Photovoltaik stieg um 8,4 Prozent.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der eingespeisten Strommenge zeigt mögliche Probleme in der Energieerzeugung.
- Abnahme der erneuerbaren Energien könnte Auswirkungen auf die Energiewende haben.
Wer ist betroffen?
- Netzbetreiber
- Betreiber von erneuerbaren Energiequellen
- Industriekraftwerke
Zahlen/Fakten?
- 10.566,8 Gigawattstunden eingespeister Strom in Thüringen 2024
- 1,1 Prozent Rückgang im Vergleich zu 2023
- 64,8 Prozent der eingespeisten Energie aus erneuerbaren Quellen
Wie geht’s weiter?
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