Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Rentenversicherung für Abgeordnete
Berlin () – SPD-Fraktionschef Matthias Miersch fordert, dass auch Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Das sagte er am Sonntag in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.
Mit Blick auf die Debatte, ob Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollten, sagte Miersch, dass auch Abgeordnete von Rentenbeiträgen nicht ausgenommen werden sollten. „Ich glaube, dass die Abgeordneten auch natürlich da einzahlen müssen“, sagte er. Der SPD-Politiker ergänzte, es gebe den festen Grundsatz, dass in all diese Systeme alle nach ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen, nicht nur bei der Rente, sondern auch bei Pflege und Gesundheit. Dass alle nach ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen, sei eine Vision, für die sich seine Partei ausspreche.
Vor dem für nächste Woche anstehenden Dialog der Sozialpartner und dem anschließenden Koalitionsausschuss dämpfte Miersch die Erwartungen auf schnelle, umfassende Reformeinigungen. „Das wird sehr, sehr stark jetzt darauf ankommen, wie die Arbeitgeber und die Gewerkschaften auch Bereitschaft zeigen am Mittwoch“, sagte er. Eine sogenannte „konzertierte Aktion“ sei jedoch nicht nötig. Was entscheidungsreif ist, solle zwar am 1. Juli auch entschieden werden, so der SPD-Politiker. Dennoch sei auch die Sommerpause dazu da, „weiter dran zu arbeiten“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundestagssitzung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Fraktionschef Matthias Miersch fordert Rentenbeiträge von Bundestagsabgeordneten.
- Miersch betont, dass alle nach ihrer Leistungsfähigkeit in die Systeme einzahlen sollen.
- Er dämpft die Erwartungen auf schnelle Reformentscheidungen im Dialog der Sozialpartner.
Warum ist das wichtig?
- Gleichheit und Gerechtigkeit in der Rentenversicherung fördern
- Abgeordnete sollen Verantwortung für sozialen Zusammenhalt übernehmen
- Stärkung des Systems durch Beitrag aller, nicht nur einer Gruppe
Wer ist betroffen?
- Bundestagsabgeordnete
- Beamte
- Sozialpartner (Arbeitgeber und Gewerkschaften)
Zahlen/Fakten?
- Matthias Miersch fordert Rentenbeiträge für Bundestagsabgeordnete
- Alle sollen nach ihrer Leistungsfähigkeit in soziale Systeme einzahlen
- Dämpfung der Erwartungen auf schnelle Reformen vor Koalitionsausschuss
Wie geht’s weiter?
- Bundestagsabgeordnete sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen
- Erwartung auf langsame Fortschritte bei Reformen
- Gespräche mit Arbeitgebern und Gewerkschaften am Mittwoch erforderlich
- E3 bekräftigen in London Ukraine-Unterstützung - 7. Juni 2026
- Zwei Verletzte bei schwerem Unfall auf der K139 bei Nüttel - 7. Juni 2026
- AfD-Kandidat Arndt erreicht Stichwahl um Landratsposten in Ostprignitz-Ruppin - 7. Juni 2026
