Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Forschung und Wissenschaft in Darmstadt
Darmstadt () – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Darmstädter Wissenschaftler Christian Hasse mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2026 ausgezeichnet. Das teilte die Technische Universität Darmstadt am Donnerstag mit.
Der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Preis gilt als wichtigster deutscher Forschungspreis und würdigt Hasses Leistungen im Bereich der reaktiven Thermofluiddynamik.
Hasse forscht an mathematischen Modellen und numerischen Methoden für die Simulation von Strömungen auf Supercomputern. Sein Fokus liegt auf Wasserstoff und Metallen als kohlenstofffreie Energieträger.
Der Maschinenbau-Professor entwickelte als erster Wissenschaftler Flameletmodelle für instabile Wasserstoffflammen und forscht mit seinem Team unter anderem am Exascale-Supercomputer „JUPITER“. Seine Arbeiten sollen Grundlagen für den sicheren Betrieb zukünftiger CO2-freier Wasserstoffgasturbinen schaffen.
Der Wissenschaftler leitet seit 2017 das Fachgebiet Simulation reaktiver Thermo-Fluid Systeme an der TU Darmstadt.
Zuvor arbeitete er unter anderem bei der BMW Group. Die Preisverleihung findet im März 2026 statt.
Hasse ist der achte Wissenschaftler der TU Darmstadt, der den Leibniz-Preis erhält.
- Zwei Schwerverletzte nach Baumunfall in Hamm-Bockum-Hövel - 18. April 2026
- Fehlalarm nach Brand an Sporthalle in Hundsmühlen - 18. April 2026
- Oldtimer-VW Käfer in Erfurt ausgebrannt - 18. April 2026
