Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Forschung und Entwicklung in Rheinland-Pfalz
Mainz () – Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist in der aktuellen Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit fünf Förderanträgen für Sonderforschungsbereiche (SFB) erfolgreich. Wie die DFG am Freitag mitteilte, wird ein neuer SFB unter der Sprecherschaft der JGU eingerichtet.
Zudem wird ein weiterer neuer SFB mit Beteiligung der JGU bewilligt, und drei bestehende SFBs mit Mainzer Beteiligung werden verlängert. Die Fördersummen für die Projekte liegen im zweistelligen Millionenbereich.
Der neu eingerichtete SFB/TRR 460 mit dem Titel „Dynamiken von immunologischer, glialer und neuronaler Netzwerkinteraktion“ wird von der JGU gesprochen.
Er untersucht, wie Immunzellen, Gliazellen und Nervenzellen im Gehirn interagieren und wie sich diese Netzwerke bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Depressionen und Demenz verändern. Die DFG fördert das Projekt mit mehr als 12 Millionen Euro.
Ebenfalls neu ist der SFB 1784 „Das Zusammenspiel von Thrombose und Inflammation – Translation molekularer Mechanismen in klinische Applikationen (InTraC)“, an dem die Universitätsmedizin Mainz beteiligt ist und der von der Ludwig-Maximilians-Universität München gesprochen wird.
Verlängert werden die SFBs/TRR 234 „Lichtgetriebene molekulare Katalysatoren in hierarchisch strukturierten Materialien – Synthese und mechanistische Studien“ (Sprecherhochschule: Universität Ulm), SFB 1487 „Eisen, neu gedacht!“ (Sprecherhochschule: Technische Universität Darmstadt) und SFB 1531 „Schadenskontrolle durch das stroma-vaskuläre Kompartiment“ (Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main). Der Vizepräsident für Forschung der JGU, Stefan Müller-Stach, betonte, der Erfolg bestätige die Forschungsstärke der Universität.
Wissenschaftsminister Clemens Hoch hob die hohe wissenschaftliche Qualität in Rheinland-Pfalz hervor.
