Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kulturpolitik Berlin: Maxim-Gorki-Theater in Not
Berlin () – Die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat dem Senat vorgeworfen, die Verantwortung für die Notlage des Maxim-Gorki-Theaters zu tragen. Hintergrund ist die Kündigung des Mietvertrags für die Theaterwerkstätten des Hauses durch die Stiftung Oper über den ihr angegliederten Bühnenservice.
Dies teilte die Fraktion am Montag mit.
Nach Angaben der kulturpolitischen Sprecherin Melanie Kühnemann-Grunow entziehe die Opernstiftung dem Maxim-Gorki-Theater damit die Arbeitsgrundlage. Die Produktionen für die neue Spielzeit würden bereits erarbeitet, neue Werkstattflächen zu finden sei aussichtslos.
Der Senat habe seiner Schutz- und Steuerungspflicht nachzukommen und dürfe nicht zulassen, dass ein Haus ein anderes Haus ruiniere.
Der arbeitspolitische Sprecher Sven Meyer betonte, dass 240 Arbeitsplätze auf dem Spiel stünden. Es sei nicht akzeptabel, dass Menschen um ihre Zukunft bangen müssten, obwohl die Haushaltsmittel für das Theater vorhanden seien.
Die Fraktion bekräftigte zudem die Entscheidung des früheren Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit von 2010, wonach eine kostengünstige Werkstattnutzung den Kriterien der Wirtschaftlichkeit und Effizienz entspreche.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Fraktion wirft Senat Verantwortung für Notlage des Maxim-Gorki-Theaters vor
- Kündigung des Mietvertrags für die Theaterwerkstätten durch Stiftung Oper
- 240 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, Haushaltsmittel sind vorhanden
Warum ist das wichtig?
- Verantwortung des Senats für die Notlage des Theaters
- Gefahr des Verlusts von 240 Arbeitsplätzen
- Dringlichkeit der Sicherstellung der Arbeitsgrundlage für das Theater
Wer ist betroffen?
- Maxim-Gorki-Theater
- 240 Beschäftigte
- Senat von Berlin
Zahlen/Fakten?
- 240 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel
- Kündigung des Mietvertrags für die Theaterwerkstätten durch die Stiftung Oper
- Produktionen für die neue Spielzeit werden bereits erarbeitet
Wie geht’s weiter?
- SPD-Fraktion fordert Senat auf, Verantwortung zu übernehmen
- Dringender Appell zur Sicherung der Arbeitsplätze im Maxim-Gorki-Theater
- Notwendigkeit, neue Werkstattflächen zu schaffen
