Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrssicherheit in Mecklenburg-Vorpommern
Neubrandenburg () – Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat ihre Verkehrskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit neuen Schwerpunkten gestartet. Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilte, werden im gesamten Juni verstärkt Kontrollen gegen berauschende Mittel am Steuer und zur Sicherheit von Zweiradfahrern durchgeführt.
Die Auftaktkontrolle fand am Montag im Bereich der Polizeiinspektion Ludwigslust statt.
Hintergrund der Maßnahmen sind gestiegene Unfallzahlen unter Alkoholeinfluss. Im Jahr 2025 ereigneten sich landesweit fast 800 Verkehrsunfälle mit Alkohol im Spiel, ein Anstieg im Vergleich zu den 744 Unfällen des Vorjahres.
In allen Bereichen, von der Gesamtanzahl bis zu den Getöteten und Schwerverletzten, verzeichnet die Statistik ein Plus. Positiv entwickelten sich hingegen die Zahlen bei Unfällen unter Drogeneinfluss, wo es im Jahr 2025 keinen tödlichen Verkehrsunfall gab.
Sorge bereitet der Polizei die Entwicklung bei Zweiradfahrern, deren Unfallzahlen um knapp sechs Prozent anstiegen.
Zwar ging die Zahl der getöteten Zweiradfahrer zurück, jedoch wurden mehr Menschen verletzt oder schwer verletzt. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich nur fahrtüchtig ans Steuer oder auf das Zweirad zu setzen.
Für Pkw-Fahrer gilt die 0,5-Promille-Grenze, für Fahranfänger in der Probezeit und Fahrer unter 21 Jahren die Null-Promille-Regelung. Auch für E-Scooter und Radfahrer gelten klare Grenzwerte, bei deren Überschreitung Bußgelder, Fahrverbote oder strafrechtliche Konsequenzen drohen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei startet Verkehrskampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Fokus auf Kontrollen gegen berauschende Mittel und Zweiradsicherheit.
- Anstieg der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss im Jahr 2025 auf fast 800 Unfälle.
- Zunahme der Unfallzahlen bei Zweiradfahrern um knapp sechs Prozent, mehr Verletzte, aber weniger Tote.
Warum ist das wichtig?
- Steigende Unfallzahlen unter Alkoholeinfluss erfordert verstärkte Kontrollen.
- Schutz von Zweiradfahrern durch gezielte Maßnahmen wichtig für Verkehrssicherheit.
- Aufklärungsarbeit zur Promillegrenze bei verschiedenen Verkehrsteilnehmern notwendig.
Wer ist betroffen?
- Verkehrsteilnehmer
- Zweiradfahrer
- Pkw-Fahrer
Zahlen/Fakten?
- 2025 fast 800 Verkehrsunfälle mit Alkohol
- Anstieg von 744 Unfällen im Vorjahr
- Unfallzahlen bei Zweiradfahrern um knapp sechs Prozent gestiegen
Wie geht’s weiter?
- Verstärkte Kontrollen gegen berauschende Mittel am Steuer im Juni
- Maßnahmen fokussiert auf Sicherheit von Zweiradfahrern
- Appell an Verkehrsteilnehmer zur Fahrtüchtigkeit

