Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Außenpolitik: Deutschland und der Nahostkonflikt
New York () – Vier Tage vor der Abstimmung über einen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) noch einmal deutliche Kritik in Richtung Israel gefeuert.
„Das weitere Vorrücken der israelischen Armee im Süden Libanons gibt Anlass zu großer Sorge“, sagte Wadephul, der derzeit in New York ist, am Sonntag. Zwar habe Israel legitime Sicherheitsinteressen, wenn es aber Zivilisten seien, „die den Preis einer militärischen Eskalation zahlen und Teile des Libanon dauerhaft unbewohnbar werden, macht das Israels Nachbarschaft langfristig nicht sicherer“, so Wadephul. Bei seinem Vorgehen gegen die Hisbollah müsse Israel deswegen Zivilisten sowie zivile Infrastruktur schützen.
Der Schlüssel zu einer Stabilisierung des Libanon liege in einer Stärkung des libanesischen Staates. „Dazu gehört, dass die libanesische Regierung entschieden gegen die Hisbollah vorgehen und Libanon sein Gewaltmonopol auf seinem gesamten Territorium ausüben muss“, so der deutsche Außenminister.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Johann Wadephul (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesaußenminister Johann Wadephul kritisiert Israels Militäraktionen im Libanon.
- Wadephul fordert zum Schutz von Zivilisten und Infrastruktur auf.
- Er betont die Notwendigkeit, den libanesischen Staat und dessen Gewaltmonopol zu stärken.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor humanitären Folgen der militärischen Eskalation in Libanon
- Betonung der Notwendigkeit, zivile Infrastruktur zu schützen
- Aufforderung zur Stärkung des libanesischen Staates gegen Extremismus
Wer ist betroffen?
- Bundesaußenminister Johann Wadephul
- Israel
- Libanon
Zahlen/Fakten?
Keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Kritik an Israels Vorgehen im Libanon fortsetzen
- Stärkung der libanesischen Regierung und ihres Gewaltmonopols fordern
- Zivile Infrastruktur und Sicherheit der Zivilisten schützen
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