Sachsen und NRW fordern in Bundesratsinitiative schärfere Gesetze gegen Organisierte Kriminalität

9. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Sachsen und NRW fordern in Bundesratsinitiative schärfere Gesetze gegen Organisierte Kriminalität

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik Sachsen: Initiativen gegen Organisierte Kriminalität

() – und starten eine gemeinsame Initiative im Bundesrat, um die Bekämpfung von Organisierter Kriminalität, Clankriminalität und Finanzdelikten wie Geldwäsche zu verschärfen. Das teilte die sächsische Landesregierung am Dienstag mit.

Ziel ist es, von der Bundesregierung gesetzliche Neuregelungen zu fordern, die unter anderem eine Beweislastumkehr bei der Einziehung von Vermögenswerten unklarer Herkunft vorsehen.

Sachsens Finanzminister Christian Piwarz (CDU) begründete den Vorstoß damit, dass man der Organisierten Kriminalität so ‚den Nährboden entziehen‘ wolle. Justizministerin Constanze Geiert (CDU) sagte, Straftaten dürften sich in einem Rechtsstaat nicht lohnen, und forderte ‚effektive Instrumente‘ für die Strafverfolgung.

Derzeit müssen Behörden nachweisen, dass Vermögenswerte aus illegalen Geschäften stammen; künftig sollen Betroffene die legale Herkunft ihres Vermögens beweisen müssen.

Zudem soll die Bundesregierung gesetzlich gegen das sogenannte Hawala-Banking vorgehen, ein informelles Banksystem für grenzüberschreitende Transaktionen ohne physische Geldbewegung. Piwarz verwies auf massive Steuerausfälle und Wettbewerbsverzerrungen durch bandenmäßige Steuerhinterziehung.

In werden Schätzungen zufolge jährlich rund 100 Milliarden Euro ’schmutziges Geld‘ gewaschen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Sachsen und Nordrhein-Westfalen starten gemeinsame Initiative im Bundesrat zur Bekämpfung von Organisierter Kriminalität und Finanzdelikten.
  • Ziel ist eine gesetzliche Neuregelung zur Beweislastumkehr bei Vermögenswerten unklarer Herkunft.
  • Bundesregierung soll gesetzlich gegen Hawala-Banking vorgehen, um Steuerausfälle zu verhindern.

Warum ist das wichtig?

  • Bekämpfung von Organisierter Kriminalität, Clankriminalität und Finanzdelikten verstärken
  • Beweislastumkehr soll Vermögenswerte unklarer Herkunft transparent machen
  • Gesetzesmaßnahmen gegen Hawala-Banking zur Minimierung von Steuerausfällen

Wer ist betroffen?

  • Sachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Betroffene bei der Einziehung von Vermögenswerten

Zahlen/Fakten?

  • Sachsen und Nordrhein-Westfalen starten Initiative im Bundesrat zur Bekämpfung von Organisierter Kriminalität und Geldwäsche.
  • Jährlich werden in Deutschland rund 100 Milliarden Euro 'schmutziges Geld' gewaschen.
  • Beweislastumkehr: Betroffene müssen künftig legale Herkunft von Vermögen nachweisen.

Wie geht’s weiter?

  • Sachsen und Nordrhein-Westfalen fordern gesetzliche Neuregelungen im Bundesrat
  • Beweislastumkehr bei Vermögenswerten unklarer Herkunft
  • Gesetzlich gegen Hawala-Banking vorgehen
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