Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kulturförderung für das sorbische Volk in Sachsen
Potsdam () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) haben das Fünfte Abkommen über die gemeinsame Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk unterzeichnet. Das teilten das Bundesinnenministerium und die Staatskanzleien der Länder am Dienstag mit.
Das Abkommen sichert für die kommenden Jahre den Fortbestand der Stiftung und ihrer Arbeit für die sorbische Kultur.
Im Jahr 2026 wird die Stiftung mit insgesamt 29.256.000 Euro gefördert. Für die Jahre 2027 bis 2030 sieht das Abkommen jährliche Erhöhungen des Förderbetrages zum Ausgleich von Kostensteigerungen vor.
Wie zuvor tragen der Bund drei Sechstel, der Freistaat Sachsen zwei Sechstel und das Land Brandenburg ein Sechstel der Finanzierung.
Die Stiftung für das sorbische Volk wurde 1998 durch einen Staatsvertrag zwischen Brandenburg und Sachsen als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bautzen errichtet. Zweck der Stiftung ist die Pflege und Förderung sorbischer Sprache und Kultur als Ausdruck der Identität des sorbischen Volkes.
Finanziert wird die Stiftung seit 1998 gemeinsam durch den Bund, Brandenburg und Sachsen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesinnenministerium (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Unterzeichnung des Fünften Abkommens über die Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk durch Bundesinnenminister und Ministerpräsidenten
- Förderung der Stiftung mit insgesamt 29.256.000 Euro für das Jahr 2026
- Vereinbarung jährlicher Erhöhungen des Förderbetrages bis 2030 zur Anpassung an Kostensteigerungen
Warum ist das wichtig?
- Sicherung des Fortbestands der Stiftung für die sorbische Kultur
- Finanzielle Unterstützung zur Förderung der sorbischen Sprache und Identität
- Langfristige Planung mit jährlichen Erhöhungen zur Kostendeckung
Wer ist betroffen?
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
- Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU)
- Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)
Zahlen/Fakten?
- Förderung der Stiftung für das sorbische Volk im Jahr 2026: 29.256.000 Euro
- Finanzierung: Bund trägt 3/6, Sachsen 2/6, Brandenburg 1/6
- Stiftung wurde 1998 gegründet, Sitz in Bautzen
Wie geht’s weiter?
- Fortbestand der Stiftung für die sorbische Kultur bis mindestens 2030 gesichert
- Jährliche Erhöhungen des Förderbetrags ab 2027
- Verantwortung der Finanzierung bleibt beim Bund, Sachsen und Brandenburg
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