Brandenburg stockt Förderung für sorbische Kultur und Sprache auf

28. Januar 2026
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Brandenburg stockt Förderung für sorbische Kultur und Sprache auf

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Kulturförderung in Brandenburg für Sorben

() – Die brandenburgische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Stiftung für das sorbische Volk beschlossen. Das teilte Regierungssprecherin Ines Filohn am Dienstag mit.

Demnach steigt der Landesbeitrag in diesem Jahr um eine Million Euro auf knapp 4,9 Millionen Euro. Bis 2030 soll die jährliche Förderung auf etwa 5,5 Millionen Euro wachsen.

Kulturministerin Manja Schüle bezeichnete die sorbische und wendische Kultur als ‚außergewöhnlichen Reichtum‘ des Landes.

Die Mittelaufstockung ist Teil eines neuen Finanzierungsabkommens zwischen dem Bund, und , das in den kommenden Wochen unterzeichnet werden soll. Darin übernimmt der Bund 50 Prozent der Kosten, Sachsen 33 Prozent und Brandenburg 17 Prozent.

Jeder Euro aus Brandenburg wirke sich durch den Verteilschlüssel sechsfach für die Stiftung aus, so Schüle.

Die Stiftung für das sorbische Volk unterstützt Einrichtungen wie das Sorbische Institut, das Wendische Museum in , das Sorbische Nationalensemble und das Deutsch-Sorbische Volkstheater. Im vergangenen Jahr wurde die Stiftung mit insgesamt rund 23,9 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.

Die Sorben und Wenden sind seit etwa 1.500 Jahren in der Lausitz ansässig.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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