Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Mecklenburg-Vorpommern: Entlastungspaket gefordert
Schwerin () – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat das endgültige Aus für die Entlastungsprämie begrüßt und zugleich ein umfassendes „Entlastungspaket“ von der Bundesregierung gefordert.
„Es ist gut, dass die Entlastungsprämie vom Tisch ist“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Sie war kein taugliches Instrument für Mecklenburg-Vorpommern.“ Viele Arbeitgeber hätten sie gar nicht zahlen können – „nicht der Mittelstand, nicht die sozialen Träger, nicht der öffentliche Dienst“.
Nun komme es auf ein „echtes Gesamtpaket“ an. Dazu gehörten niedrigere Energiepreise, eine spürbare Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen sowie „eine Einkommensteuerreform, die den Namen verdient“, so Schwesig. Auch anstehende Sozialreformen müssten „verträglich und gerecht“ gestaltet werden.
Schwesig begrüßte, dass die Forderung nach einem Gesamtpaket unter Einbindung der Sozialpartner aufgegriffen worden sei. „Auch die Ministerpräsidenten müssen eingebunden werden“, forderte sie. „Wir brauchen eine Sonder-MPK. Die Länder tragen die Konsequenzen mit, sie müssen zentral an den Entscheidungen beteiligt sein. Ich erwarte, dass der Kanzler diesen Schritt jetzt geht“, sagte die Ministerpräsidentin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Manuela Schwesig (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Manuela Schwesig begrüßt das Aus für die Entlastungsprämie.
- Sie fordert ein umfassendes Entlastungspaket von der Bundesregierung.
- Schwesig betont die Notwendigkeit von niedrigeren Energiepreisen und sozialen Reformen.
Warum ist das wichtig?
- Entlastungsprämie war nicht umsetzbar für viele Arbeitgeber
- Notwendigkeit eines umfassenden Entlastungspakets für breite Bevölkerungsschichten
- Forderung nach Einbindung von Bund, Ländern und Sozialpartnern in Entscheidungen
Wer ist betroffen?
- Arbeitgeber, besonders im Mittelstand, sozialen Trägern und im öffentlichen Dienst
- kleine und mittlere Einkommen
- Ministerpräsidenten und Sozialpartner
Zahlen/Fakten?
- Entlastungsprämie wurde abgelehnt
- Forderung nach umfassendem Entlastungspaket von der Bundesregierung
- Ministerpräsidentin fordert niedrigere Energiepreise und Einkommensteuerreform
Wie geht’s weiter?
- Forderung nach einem umfassenden Entlastungspaket von der Bundesregierung
- Einbindung der Ministerpräsidenten in Entscheidungsprozesse
- Notwendigkeit einer Sonder-MPK zur Diskussion über die Lage
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