Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landwirtschaftspolitik in Sachsen verbessern
Potsdam () – Ministerin Hanka Mittelstädt hat die Initiative des Freistaates Sachsen zur schnelleren Zulassung von Pflanzenschutzmitteln unterstützt. Dies teilte das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz mit.
Der Entschließungsantrag, der am Freitag im Bundesrat zur Abstimmung steht, soll die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe sichern.
Mittelstädt betonte, dass landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe auf wirksame Pflanzenschutzmittel angewiesen seien, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Die derzeitigen Zulassungssituationen in der EU und in Deutschland stellen einen klaren Standortnachteil dar.
Sie warnte, dass die aktuelle Zulassungssituation ein ernsthaftes Risiko für die Zukunft der Betriebe darstellt, insbesondere durch die Ausbreitung neuer Schädlinge wie der Schilf-Glasflügelzikade.
Die Ministerin kritisierte zudem die langwierige und komplizierte Zulassungspraxis in Deutschland, die durch die Abstimmung dreier Bundesbehörden gekennzeichnet ist. Diese zusätzliche Bürokratie sei eine unnötige Belastung für die Betriebe.
Mit der Bundesratsinitiative sollen Maßnahmen gefordert werden, um die Zulassungssituation zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft zu sichern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauer mit Traktor (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ministerin Hanka Mittelstädt unterstützt Initiative zur schnelleren Zulassung von Pflanzenschutzmitteln in Sachsen.
- Entschließungsantrag im Bundesrat soll Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft sichern.
- Kritik an langwieriger Zulassungspraxis und Bürokratie in Deutschland.
Warum ist das wichtig?
- Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe
- Notwendigkeit wirksamer Pflanzenschutzmittel im internationalen Wettbewerb
- Risiko durch langwierige Zulassung und neue Schädlinge
Wer ist betroffen?
- landwirtschaftliche Betriebe
- gartenbauliche Betriebe
- Betriebe, die mit neuen Schädlingen konfrontiert sind
Zahlen/Fakten?
- Entschließungsantrag zur schnelleren Zulassung von Pflanzenschutzmitteln im Bundesrat
- Warnung vor ernsthaftem Risiko für Betriebe durch neue Schädlinge
- Kritik an langwieriger Zulassungspraxis in Deutschland, die drei Bundesbehörden einbezieht
Wie geht’s weiter?
- Abstimmung des Entschließungsantrags im Bundesrat am Freitag
- Verbesserung der Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln
- Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe
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