Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Tiergesundheit und Geflügelpest in Schleswig-Holstein
Kiel () – In einer gewerblichen Geflügelhaltung im Kreis Ostholstein ist die Geflügelpest amtlich bestätigt worden. Das teilte das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV) am Freitag mit.
Das Friedrich-Loeffler-Institut wies am 3. Dezember das Virus des Subtyps H5N1 nach. Die Tiere wurden tierschutzgerecht getötet und entsorgt.
Rund um den betroffenen Betrieb richtet der Kreis Ostholstein eine Sperrzone ein.
Sie besteht aus einer mindestens drei Kilometer großen Schutzzone und einer mindestens zehn Kilometer großen Überwachungszone. In diesen Gebieten gelten strenge Auflagen wie ein Aufstallungsgebot und ein Verbot, lebendes Geflügel zu verbringen.
Das Ministerium ruft alle Geflügelhalter im Land auf, ihre Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten.
Dazu zählen die Desinfektion von Händen und Schuhen, die Nutzung betriebseigener Schutzkleidung und der Schutz von Futter vor Wildvögeln. Es handelt sich um den 14. Ausbruch in einer Geflügelhaltung in Schleswig-Holstein in diesem Herbst.
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