Dobrindt will konstante Drohnenabwehrfähigkeit für Bundestag

13. Juni 2026
1 min Lesezeit

Dobrindt will konstante Drohnenabwehrfähigkeit für Bundestag

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheitspolitik in Berlin: Drohnenabwehr initiiert

() – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat vor einer steigenden Gefahr möglicher Drohnenangriffe auf den Deutschen Bundestag und die Gebäude weiterer Verfassungsorgane gewarnt. Die wachsende Zahl von Drohnensichtungen in den vergangenen Monaten habe die Sicherheitsbehörden verstärkt sensibilisiert, schreibt Dobrindt in einem Brief an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), über den die „Rheinische Post“ (Samstagsausgabe) berichtet.

„Dem Schutz der Verfassungsorgane kommt vor dem Hintergrund der abstrakten Gefährdungslage eine besondere Bedeutung zu“, erklärte der Minister.

„Zum Schutz der Liegenschaften der Verfassungsorgane des Bundes bedarf es meines Erachtens einer konstanten Drohnenabwehrfähigkeit.“

Klöckner hatte sich bereits im Dezember an Dobrindt gewandt und gefragt, inwieweit die neue Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei zur Sicherung des Parlaments eingesetzt werden könne. Das sei allerdings nur „temporär“ im Rahmen der Amtshilfe möglich, heißt es in dem Schreiben des Innenministers.

Zugleich verweist Dobrindt auf die „originäre Zuständigkeit“ der Berliner Landespolizei.

Die Bundestagsverwaltung hat sich daher inzwischen schriftlich an Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) gewandt. Nach der Klärung der Zuständigkeiten durch Dobrindt sei es „nun von besonderer Bedeutung, schnellstmöglich die notwendigen gemeinsamen Schritte für eine wirksame Drohnenabwehr umzusetzen“, heißt es in dem Schreiben des Direktors des Bundestages, Paul Göttke (CDU).

Erste Gespräche über die praktische Umsetzung sollen demnach bereits stattgefunden haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutscher Bundestag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesinnenminister warnt vor steigenden Drohnenangriffen auf den Bundestag und andere Verfassungsorgane.
  • Sicherheitsbehörden reagieren auf wachsende Zahl von Drohnensichtungen.
  • Bundestagsverwaltung sucht Zusammenarbeit mit Berliner Landespolizei zur Drohnenabwehr.

Warum ist das wichtig?

  • Warnung vor steigender Gefahr von Drohnenangriffen auf Verfassungsorgane
  • Besondere Bedeutung des Schutzes der Liegenschaften der Verfassungsorgane
  • Notwendigkeit einer konstanten Drohnenabwehrfähigkeit

Wer ist betroffen?

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU)
  • Innensenatorin Iris Spranger (SPD)

Zahlen/Fakten?

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnt vor steigenden Drohnenangriffen auf den Deutschen Bundestag.
  • Wachsende Zahl von Drohnensichtungen in den vergangenen Monaten.
  • Bundestagsverwaltung hat sich schriftlich an Berlins Innensenatorin gewandt.

Wie geht’s weiter?

  • Klärung der Zuständigkeiten zwischen Bundestag und Berliner Polizei
  • Umsetzung gemeinsamer Schritte für Drohnenabwehr anstoßen
  • Weitere Gespräche über praktische Maßnahmen führen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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