Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Stuttgart 21 Projektupdate angekündigt
Berlin () – Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, will Mitte des Jahres bekannt geben, wann der neue Stuttgarter Hauptbahnhof in Betrieb genommen werden kann. „Gerade sind wir dabei, das Projekt, die Organisation und die Kapazitäten zu überprüfen“, sagte die Bahn-Chefin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).
Seit gut 16 Jahren wird an dem Bahnprojekt „Stuttgart 21″ gearbeitet.
Die Inbetriebnahme war ursprünglich für 2019 geplant und wurde seither mehrfach verschoben. Die Kosten, die ursprünglich auf rund 3 Milliarden Euro veranschlagt wurden, stiegen auf geschätzt 11,5 Milliarden Euro an.
Die Bahn wird daher immer wieder für dieses Großprojekt kritisiert.
„Am Ende ist es wie bei jedem Großprojekt: Es ist nie einer allein schuld an allem“, sagte Palla zu dieser Kritik nun. Man warte derzeit auf einen Revisionsbericht.
Aus diesem sollen dann Vorschläge entstehen, was in Zukunft bei solchen Großprojekten besser gemacht werden kann. „Am Ende müssen wir uns auch selbst die Frage stellen, ob wir das Projekt richtig gesteuert haben“, sagte sie.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stuttgart-21-Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Evelyn Palla kündigt Mitte des Jahres Inbetriebnahme des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs an.
- Projekt "Stuttgart 21" dauert seit 16 Jahren, Inbetriebnahme mehrfach verschoben.
- Kosten stiegen von 3 Milliarden Euro auf schätzungsweise 11,5 Milliarden Euro.
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für die Planung und Durchführung von Großprojekten
- Bedeutung für die Kostenkontrolle und finanzielle Transparenz
- Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung und Vertrauen in die Deutsche Bahn
Wer ist betroffen?
- Deutsche Bahn
- Evelyn Palla
- Projekt "Stuttgart 21"
Zahlen/Fakten?
- Projekt "Stuttgart 21" seit über 16 Jahren in Arbeit
- Ursprüngliche Kosten von 3 Milliarden Euro auf 11,5 Milliarden Euro gestiegen
- Inbetriebnahme ursprünglich für 2019 geplant, mehrfach verschoben
Wie geht’s weiter?
- Bekanntgabe des Inbetriebnahme-Termins Mitte des Jahres
- Überprüfung des Projekts, der Organisation und Kapazitäten
- Warten auf einen Revisionsbericht und daraus entstehende Vorschläge
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