Verdi bezeichnet steuerfreie 1.000-Euro-Prämie als "Rohrkrepierer"

18. April 2026
1 min Lesezeit

Verdi bezeichnet steuerfreie 1.000-Euro-Prämie als "Rohrkrepierer"

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Kritik an Bundesregierung in Berlin

() – Verdi-Chef Frank Werneke hat die schwarz-rote Bundesregierung für die geplante „Entlastungsprämie“ kritisiert. „Die 1.000 Euro, die von der Bundesregierung jetzt ins Schaufenster gestellt werden, werden sich aus meiner Sicht als Rohrkrepierer erweisen“, sagte der Vorsitzende der zweitgrößten deutschen Gewerkschaft dem „Redaktionsnetzwerk “ (Samstagausgaben). „Damit werden große Erwartungen geweckt. Aber welcher Arbeitgeber wird das Geld freiwillig bezahlen?“, fragte Werneke.

Er argumentierte, dass selbst Bund, Länder und Kommunen nicht vorhätten, ihren Beschäftigten die Prämie zu zahlen. „Wenn nicht mal der Staat seine eigenen Gesetze umsetzen will, warum sollten das dann private Arbeitgeber tun? Auch in Tarifverhandlungen bringen uns Einmalzahlungen nicht weiter“, fügte Werneke hinzu.

Der Verdi-Chef warf der Bundesregierung eine zu starke Schonung der Mineralölkonzerne vor. „Wir brauchen dringend einen Preisdeckel für Kraftstoffe“, sagte er. und hätten maximale Profitmargen für Mineralölkonzerne festgelegt. Dass in Deutschland die Steuern auf Diesel und Benzin für zwei Monate um 17 Cent gesenkt werden sollen, sei zwar nicht verkehrt, reiche aber nicht aus.

Die sogenannten „Übergewinne“ der Mineralölkonzerne müssten an die Bürger zurückgegeben werden, forderte er. „Dass die Bundesregierung die Konzerne schont und nicht stärker in Verantwortung nimmt, sehe ich kritisch“, sagte der Gewerkschaftschef.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frank Werneke (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verdi-Chef Frank Werneke kritisiert die geplante "Entlastungsprämie" der Bundesregierung als wenig effektiv.
  • Er fordert einen Preisdeckel für Kraftstoffe und eine Rückgabe der Übergewinne der Mineralölkonzerne an die Bürger.
  • Werneke bemängelt die mangelnde Umsetzung der Prämie durch den Staat und die Bereitschaft privater Arbeitgeber.

Warum ist das wichtig?

  • Kritik an der Entlastungsprämie erhöht Druck auf die Regierung
  • Warnung vor unrealistischen Erwartungen an Arbeitgeber
  • Forderung nach Preisdeckel für Kraftstoffe schützt Bürger vor hohen Kosten

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte in Unternehmen
  • Angestellte im öffentlichen Dienst
  • Bürger, die von den Preisen für Kraftstoffe betroffen sind

Zahlen/Fakten?

  • 1.000 Euro Entlastungsprämie von der Bundesregierung kritisiert
  • Sinken der Steuern auf Diesel und Benzin um 17 Cent für zwei Monate
  • Forderung nach Preisdeckel für Kraftstoffe und Rückgabe von Übergewinnen an Bürger

Wie geht’s weiter?

  • Kritik an der geplanten Entlastungsprämie durch die Bundesregierung
  • Forderung nach einem Preisdeckel für Kraftstoffe und Rückgabe der Übergewinne an die Bürger
  • Zweifel an der Bereitschaft von Arbeitgebern, Prämien zu zahlen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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