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Kommunalpolitik: Mitspracherechte in Berlin stärken
Berlin () – Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, fordert mehr Mitspracherechte für Städte und Gemeinden, wenn Gesetze finanzielle Auswirkungen auf sie haben.
„Die Kommunen müssen bei der Gesetzgebung, die sie betrifft, mitreden können – idealerweise mit einem Vetorecht, wenn sie betroffen sind“, sagte Werneke den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Mittwochsausgaben). „Der Bund sollte künftig keine Gesetze mehr beschließen dürfen, bei denen die Kommunen draufzahlen – oder er muss eben die Kosten tragen.“ Der Verdi-Chef verwies auf einen Investitionsstau von 180 Milliarden Euro in den Kommunen. Für dieses Jahr gingen Hochrechnungen zudem von einem Defizit von mehr als 30 Milliarden Euro aus.
Werneke kritisierte: „Städte und Gemeinden haben im Moment noch nicht einmal einen Platz am Katzentisch. Das darf so nicht weitergehen.“ Der Gewerkschaftsvorsitzende schlug vor, bei Beratungen der Ministerpräsidentenkonferenzen mit dem Bundeskanzler bei entsprechenden Entscheidungen auch die Kommunen mit an den Tisch zu holen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Frank Werneke fordert mehr Mitspracherechte für Städte und Gemeinden bei Gesetzgebung.
- Kritik an der aktuellen Gesetzgebung, die Kommunen finanziell belastet.
- Vorschlag, Kommunen bei Ministerpräsidentenkonferenzen einzubeziehen.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Mitspracherechte von Kommunen bei gesetzgeberischen Entscheidungen
- Vermeidung finanzieller Mehrbelastungen für Städte und Gemeinden durch den Bund
- Bedeutung der Investitionen zur Bekämpfung des Investitionsstaus in Kommunen
Wer ist betroffen?
- Städte und Gemeinden
- Kommunen
- Frank Werneke, Verdi-Vorsitzender
Zahlen/Fakten?
- Investitionsstau von 180 Milliarden Euro in den Kommunen
- Defizit für dieses Jahr von mehr als 30 Milliarden Euro
- Forderung nach Mitspracherecht der Kommunen bei finanziell belastenden Gesetzen
Wie geht’s weiter?
- Verdi fordert mehr Mitspracherechte für Kommunen bei finanziellen Gesetzen
- Einführung eines Vetorechts für betroffene Städte und Gemeinden
- Integration von Kommunen in Ministerpräsidentenkonferenzen und Entscheidungsprozesse
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