Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrssicherheit und Polizeikontrollen in Berlin
Berlin () – Angesichts des „Blitzermarathons“ dringt der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, auf mehr Ressourcen für die Polizei.
Der „Rheinischen Post“ (Dienstag) sagte er: „Der personelle und technische Mehraufwand einer sogenannten `Speedweek` ist zweifellos beträchtlich – gerade in Zeiten angespannter Personallage.“ Zwar lohne sich der Aufwand, weil solche „Schwerpunktaktionen ein deutliches Zeichen setzen: Verkehrssicherheit hat Priorität“.
Er fuhr fort: „Gleichzeitig darf eine `Speedweek` kein isoliertes Ereignis bleiben. Langfristige Wirkung entsteht nur dann, wenn Verkehrskontrollen regelmäßig, flächendeckend und technisch modern durchgeführt werden.“ Viele Fahrer passten ihr Verhalten nur kurzfristig an, für nachhaltige Verhaltensänderungen brauche es die Erwartung ständiger Kontrolle.
„Deshalb muss die Polizei personell, finanziell und technisch so ausgestattet werden, dass kontinuierliche Verkehrsüberwachung möglich bleibt“, sagte Kopelke. „Aktionen wie die `Speedweek` sind dabei ein wichtiger Baustein, aber kein Ersatz für dauerhafte Struktur.“
In eine ähnliche Richtung äußerte sich der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB). „Der sogenannte `Blitzermarathon` bedeutet für die Kommunen zwar einen Mehraufwand, kann sich aber lohnen, weil er die Aufmerksamkeit für zu hohe Geschwindigkeit erhöht und so bestenfalls kurzfristig zu vorsichtigerem Fahrverhalten führt“, sagte der DSTGB-Beigeordnete Timm Fuchs der „Rheinischen Post“.
Er ergänzte: „Klar ist auch, dass Bußgelder nicht das Ziel dieser Aktion sind. Kommunen geht es um mehr Verkehrssicherheit, nicht um Einnahmen.“ Diese würden im besten Falle sinken, weil sich mehr Menschen an die Regeln hielten. Die Aktion würde auch keine dauerhafte Verkehrsüberwachung ersetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mobiler Blitzer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Gewerkschaft der Polizei fordert mehr Ressourcen für Polizei während "Blitzermarathon".
- Verkehrsüberwachung soll langfristig, flächendeckend und modern durchgeführt werden.
- Aktion fördert kurzzeitiges vorsichtigeres Fahrverhalten, ersetzt jedoch keine dauerhafte Überwachung.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch regelmäßige Kontrollen.
- Notwendigkeit von personellen und technischen Ressourcen für anhaltende Verkehrsüberwachung.
- Betonung von langfristigen Verhaltensänderungen der Fahrer durch ständige Kontrolle.
Wer ist betroffen?
- Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke
- Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB)
- Kommunen
Zahlen/Fakten?
- Bundesvorsitzender der GdP fordert mehr Ressourcen für Polizei
- "Speedweek" erfordert beträchtlichen personellen und technischen Mehraufwand
- Aktionen wie "Speedweek" sind wichtig, ersetzen aber keine dauerhafte Verkehrsüberwachung
Wie geht’s weiter?
- Mehr Ressourcen für die Polizei fordern
- Kontinuierliche Verkehrsüberwachung sicherstellen
- Verkehrskontrollen regelmäßig und flächendeckend durchführen
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