Dax zum Wochenstart schwächer – wenig Grund zu Optimismus

1. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Dax zum Wochenstart schwächer – wenig Grund zu Optimismus

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftsausblick: Dax und deutsche Konjunktur in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.589 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

„Nach den eintausend Punkten Erholung vom Tief unter der 23.000er-Marke vor gut einer Woche hat den Dax über das Wochenende die Kraft verlassen“, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. Damit sei sowohl der Sprung über die Widerstandszone zwischen 23.800 und 23.900 Punkten im ersten Anlauf misslungen als auch der nahtlose Übergang in eine Jahresendrally. Aber nach Stand heute 20 Prozent Plus in diesem Jahr gebe es deswegen überhaupt keinen Grund zum Jammern.

Eine Zinssenkung in den USA sei vollständig eingepreist, weshalb von dieser Warte her keine weiteren Impulse zu erwarten seien. Im Gegenteil: Mit 85 Prozent Wahrscheinlichkeit sei das Enttäuschungspotenzial nach einem Abwarten der Fed um ein Vielfaches höher als die Chance auf weitere Kursgewinne im Erfolgsfall.

„Was die deutsche Konjunktur angeht, gibt es ebenfalls keinen Grund, vor dem Jahresende in Optimismus zu verfallen. Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe hat sich im November stärker eingetrübt als erwartet. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex hat sich mit 48,2 nach 48,4 Punkten noch ein Stück weiter von der Expansionsschwelle bei 50 Punkten entfernt.“

Sämtliche Euphorie vom Jahresbeginn, resultierend aus angekündigten Sondervermögen und Infrastrukturpaketen, sei verflogen. Der aktuellen Regierung werde die wirtschaftliche Wende schlicht und einfach nicht mehr zugetraut. „Mehr noch: Der Streit innerhalb der Koalition schürt Ängste vor einer weiteren eher verschenkten Legislaturperiode nach der bereits dürftigen Vorstellung ihres Vorgängers, der Ampel in .“

„Bleibt noch die Hoffnung auf einen Waffenstillstand und vielleicht sogar Frieden in der . Dieser mag zwar mit den laufenden Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine näher rücken, aber bei allen Fortschritten bleibt am Ende die entscheidende Frage, was Russland in Person des Machthabers Putin von den Plänen hält. Damit könnte diese Woche nicht nur eine entscheidende für die Diplomatie werden, sondern auch die Antwort auf die Frage liefern, wie der Jahresabschluss an der Frankfurter Börse ausfällt“, sagte Romar.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,3/5 (17 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax hat zum Wochenstart um 1,0 Prozent auf 23.589 Punkte verloren.
  • Stimmung im verarbeitenden Gewerbe hat sich im November verschlechtert, Einkaufsmanagerindex fiel auf 48,2 Punkte.
  • Hoffnung auf Waffenstillstand in der Ukraine bleibt, jedoch unklar, wie Russland reagiert.

Warum ist das wichtig?

  • Dax zeigt Verluste, was auf eine schwache Marktentwicklung hindeutet.
  • Negative Stimmung im verarbeitenden Gewerbe deutet auf wirtschaftliche Unsicherheit hin.
  • Politische Instabilität und Streit innerhalb der Regierung beunruhigen Investoren.

Wer ist betroffen?

  • Dax-Investoren
  • Mitglieder der deutschen Regierung
  • Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei 23.589 Punkten, Minus von 1,0 Prozent
  • Jahresplus von 20 Prozent in 2023
  • Einkaufsmanagerindex im November bei 48,2 Punkten, weiter von 50 Punkten entfernt

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtungen zur Wirtschaftslage in Deutschland und der Stimmung im verarbeitenden Gewerbe
  • Entwicklungen in den Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine
  • Reaktionen auf die Geldpolitik der Fed und deren Einfluss auf den Markt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss