Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Zuwanderung in Sachsen-Betrieben
Chemnitz () – In Sachsen setzt inzwischen jeder vierte Betrieb auf internationale Arbeitskräfte. Das teilte die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit mit.
Demnach beschäftigten im Juni 2025 insgesamt 25.800 der 102.900 sächsischen Betriebe mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ausländische Arbeitnehmer, was einem Anteil von 25 Prozent entspricht. Insgesamt arbeiteten in diesen Betrieben 151.000 ausländische Staatsbürger.
Besonders hoch ist der Anteil in den Großstädten: In Leipzig beschäftigen 35 Prozent der Betriebe Ausländer, in Dresden sind es 33 Prozent. Überdurchschnittliche Werte weisen auch der Landkreis Görlitz und die Stadt Chemnitz auf.
Die geringsten Anteile finden sich im Erzgebirgskreis, in Mittelsachsen und im Landkreis Leipzig. Bundesweit liegt der Anteil der Betriebe mit ausländischen Beschäftigten bei 41 Prozent, wobei die ostdeutschen Länder im Vergleich zu den westlichen Flächenländern noch aufholen.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Klaus-Peter Hansen, betonte, der sächsische Arbeitsmarkt sei angesichts des demografischen Wandels auf Zuwanderung angewiesen.
Die Zahl der Betriebe mit internationalen Arbeitskräften habe sich seit 2015 mehr als verdoppelt. Zwei Drittel der ausländischen Beschäftigten arbeiten in Sachsen auf Fachkräfteniveau oder höher.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Agentur für Arbeit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Jeder vierte Betrieb in Sachsen setzt auf internationale Arbeitskräfte.
- Im Juni 2025 beschäftigten 25.800 sächsische Betriebe ausländische Arbeitnehmer.
- In Leipzig sind es 35 Prozent der Betriebe, in Dresden 33 Prozent.
Warum ist das wichtig?
- Steigerung der internationalen Arbeitskräfte fördert die Wirtschaft in Sachsen
- Anpassung an den demografischen Wandel ist notwendig
- Hoher Anteil ausländischer Fachkräfte sichert Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe
Wer ist betroffen?
- internationale Arbeitskräfte in sächsischen Betrieben
- ausländische Staatsbürger in Sachsen
- Betriebe in Großstädten wie Leipzig und Dresden
Zahlen/Fakten?
- 25% der sächsischen Betriebe setzen auf internationale Arbeitskräfte
- 25.800 von 102.900 Betrieben beschäftigen ausländische Arbeitnehmer
- 151.000 ausländische Staatsbürger arbeiten in sächsischen Betrieben
Wie geht’s weiter?
- Weitere Zuwanderungsmaßnahmen zur Deckung des Fachkräftebedarfs
- Ausbau von Integrationsprogrammen für ausländische Arbeitnehmer
- Stärkung der Kooperation zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen
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