Schweitzer wirft EVP-Chef Weber "Tabubruch" vor

19. März 2026
1 min Lesezeit

Schweitzer wirft EVP-Chef Weber "Tabubruch" vor

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Kontroversen in Rheinland-Pfalz

() – Im Eklat um mögliche Absprachen zwischen konservativen und rechten Kräften im Europaparlament sieht sich der Ministerpräsident von , Alexander Schweitzer (SPD), auch persönlich getäuscht.

„Was die EVP unter der Führung von Manfred Weber hier angezettelt hat, ist ein tiefer Vertrauensbruch“, sagte Schweitzer dem Nachrichtenportal T-Online. „Viele Menschen, die CDU und CSU bei der Europawahl gewählt haben, haben auf deren Aussagen vertraut, dass man mit der AfD und anderen Rechtsextremen im Europaparlament nicht paktiert.“

Auch er habe den Aussagen von Weber vertraut. Dass es doch so gekommen sei, halte er für einen schweren politischen Fehler.

Schweitzer sprach von einem „Tabubruch“, der allen Demokraten schade.

Seine Erwartung an die Verantwortlichen in CDU und CSU sei nun, ein „klares Machtwort gegenüber Manfred Weber“ und seinen Mitstreitern in Brüssel auszusprechen. „Es geht um die Glaubwürdigkeit der politischen Mitte, die hier fahrlässig beschädigt worden ist.“

Schweitzer kritisierte in der Causa aber auch seine SPD-Kollegen in Brüssel: Die EU-Rückführungsverordnung, an der sich der Streit entzündet hatte, sei erklärtes Ziel von SPD und Union.

„Dass meine europäischen Parteikollegen das blockieren, halte ich für falsch.“ Der SPD-Politiker sieht darin zugleich keine Rechtfertigung für das Vorgehen der EVP: „Aber eine gescheiterte Einigung darf doch niemals der Grund sein, mit Rechtsextremen ins Bett zu steigen. Dann kann man die Brandmauer gleich entsorgen. Nein, hier geht es um einen Grundkonsens unter Demokraten, der hier verletzt wurde.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Manfred Weber (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) fühlt sich von der EVP unter Manfred Weber getäuscht.
  • Er sieht einen Vertrauensbruch und einen Tabubruch, der der politischen Mitte schadet.
  • Schweitzer fordert ein klares Machtwort von CDU und CSU gegenüber Weber.

Warum ist das wichtig?

  • Vertrauensbruch zwischen politischen Kräften im Europaparlament
  • Glaubwürdigkeit der politischen Mitte wird gefährdet
  • Politische Verantwortung muss klar angesprochen werden

Wer ist betroffen?

  • Alexander Schweitzer (Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, SPD)
  • CDU und CSU-Wähler bei der Europawahl
  • Verantwortliche in der EVP unter Manfred Weber

Zahlen/Fakten?

  • Alexander Schweitzer sieht sich persönlich getäuscht
  • Er spricht von einem "Tabubruch" und einem "tiefer Vertrauensbruch"
  • Erwartung an CDU und CSU: "klares Machtwort" gegen Manfred Weber

Wie geht’s weiter?

  • Erwartung an CDU und CSU: klares Machtwort gegenüber Manfred Weber
  • Forderung nach Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der politischen Mitte
  • Kritik an SPD-Kollegen: Blockade der EU-Rückführungsverordnung als falsch angesehen
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