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Wirtschaft: Pilotenstreik bei Eurowings droht
Frankfurt/Main () – Die Vereinigung Cockpit droht mit Piloten-Streiks bei Eurowings in den Osterferien. „Ein Streik in den Osterferien wird derzeit nicht ausgeschlossen“, sagte Heike Wagner, Sprecherin der Vereinigung Cockpit, der „Rheinischen Post“ (Donnerstag).
„Entscheidend ist, dass der Arbeitgeber ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegt. Solange dies nicht erfolgt, behalten wir uns weitere Maßnahmen vor.“ Auf die Frage, wie weit im Voraus Arbeitskämpfe angekündigt würden, sagte die Sprecherin: „Die Ankündigungsfrist für Arbeitskampfmaßnahmen liegt grundsätzlich im Ermessen der Gewerkschaft. Dabei wägen wir stets sorgfältig die Interessen unserer Mitglieder sowie die jeweiligen Rahmenbedingungen ab.“
Die Vereinigung Cockpit hat Tarifverhandlungen zur betrieblichen Altersvorsorge mit Eurowings bereits für gescheitert erklärt. In der Urabstimmung sprachen sich 94 Prozent der teilnehmenden Mitglieder für Arbeitskämpfe aus.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Eurowings (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Vereinigung Cockpit droht mit Piloten-Streiks bei Eurowings in den Osterferien
- Tarifverhandlungen zur betrieblichen Altersvorsorge mit Eurowings als gescheitert erklärt
- 94 Prozent der Mitglieder stimmten in Urabstimmung für Arbeitskämpfe
Warum ist das wichtig?
- Streiks könnten den Reiseverkehr in den Osterferien erheblich stören.
- Hohe Zustimmung der Mitglieder für Arbeitskämpfe zeigt starke Unterstützung der Gewerkschaft.
- Notwendigkeit eines verhandlungsfähigen Angebots seitens des Arbeitgebers.
Wer ist betroffen?
- Piloten von Eurowings
- Mitglieder der Vereinigung Cockpit
- Arbeitgeber von Eurowings
Zahlen/Fakten?
- 94 Prozent der teilnehmenden Mitglieder stimmen für Arbeitskämpfe
- Arbeitskampfmaßnahmen können kurzfristig angekündigt werden
- Arbeitgeber muss verhandlungsfähiges Angebot vorlegen
Wie geht’s weiter?
- Streik in den Osterferien nicht ausgeschlossen
- Arbeitgeber muss verhandlungsfähiges Angebot vorlegen
- 94 Prozent der Mitglieder für Arbeitskämpfe ausgesprochen
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