Rente: Reichinnek will Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln

16. März 2026
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Rente: Reichinnek will Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Rentenreform und soziale Gerechtigkeit in Deutschland

Berlin () – Die Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, hat eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung gefordert.

„Wir müssen unser Rentensystem endlich vom Kopf auf die Füße stellen“, sagte Reichinnek der Sendung „Blome und Pfeffer“ von ntv am Montag. Dazu gehöre ein System, „in das alle Erwerbstätigen einzahlen – auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete. Und wir müssen unsere Beitragsbemessungsgrenzen verdoppeln“. Es sei nicht vermittelbar, „warum die Pflegekraft auf jeden Euro ihres Gehalts Beiträge zahlt, der Klinik-CEO aber nicht“.

Derzeit liegt die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung bei 8.450 Euro (101.400 Euro im Jahr). Die Linke will Spitzenverdiener durch eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze mehr in die Pflicht nehmen.

Jeder fünfte Rentner in Deutschland sei armutsgefährdet, so Reichinnek. Trotz jahrzehntelanger Arbeit, Kindererziehung und Pflege schaffe es ein reiches Land wie Deutschland nicht, allen Menschen ein Alter in Würde zu ermöglichen. „Immer mehr stehen mit 70 noch hinter der Kasse, sammeln Pfandflaschen oder müssen zur Tafel.“

Scharf kritisierte Reichinnek den Fokus der Regierung auf private Vorsorge und Aktienmodelle. Wenn immer wieder darauf verwiesen werde, dass Menschen privat vorsorgen sollten, werde ignoriert, dass „mindestens jeder Vierte in diesem Land am Ende des Monats keinen Cent übrig hat, um Geld in eine teure und riskante private Rentenversicherung zu stecken“. Stattdessen brauche es eine starke gesetzliche Rente, von der alle im Alter leben könnten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heidi Reichinnek (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Heidi Reichinnek fordert Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung.
  • Sie kritisiert die Ungleichheit im Rentensystem und die Armutsgefährdung von Rentnern.
  • Reichinnek lehnt den Fokus auf private Vorsorge ab und fordert eine starke gesetzliche Rente.

Warum ist das wichtig?

  • Sicherstellung einer gerechten Altersvorsorge für alle Erwerbstätigen
  • Bekämpfung der Armutsgefährdung unter Rentnern
  • Anforderung einer fairen Lastenverteilung zwischen Spitzenverdienern und durchschnittlichen Arbeitnehmern

Wer ist betroffen?

  • Erwerbstätige
  • Beamte
  • Selbstständige
  • Abgeordnete
  • Rentner

Zahlen/Fakten?

  • Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung liegt bei 8.450 Euro (101.400 Euro jährlich).
  • Jeder fünfte Rentner in Deutschland ist armutsgefährdet.
  • Mindestens jeder Vierte hat am Ende des Monats keinen Cent übrig für private Vorsorge.

Wie geht’s weiter?

  • Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung fordern
  • Alle Erwerbstätigen, einschließlich Beamte und Selbstständige, in das System einbeziehen
  • Starke gesetzliche Rente für ein würdevolles Altern anstreben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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